Adhyaya 4
Vishnu KhandaVenkatachala MahatmyaAdhyaya 4

Adhyaya 4

Kapitel 4 entfaltet sich in gestufter Überlieferung: Sūta berichtet Dharaṇīs Frage, und Varāha antwortet, indem er erzählt, wie Ākāśarāja die erdgeborene Tochter „Padminī“ nannte. Danach verlagert sich die Handlung zur Garten-/Waldstätte Padmāvatīs, wo der Weise Nārada unerwartet erscheint. Auf Padmāvatīs Bitte hin gibt Nārada einen ausführlichen Katalog der lakṣaṇa, der glückverheißenden Körpermerkmale, und deutet sie so, dass ihre Gestalt „Viṣṇu-yogya“ (für Viṣṇu geeignet) sei, Lakṣmī vergleichbar. Nach Nāradas Verschwinden betreten Padminī/Padmāvatī und ihre Gefährtinnen die Puṣpāṭavī, um Frühlingsblumen zu sammeln; die Aufzählung der Blüten zeichnet den Wald als heiligen Raum von Ritual und Schönheit. Ein bedrohlicher Elefant taucht auf und versetzt sie in Angst, doch die Szene wendet sich mit dem Eintreffen einer lichtvollen, ikonisch geschilderten Gestalt zu Pferd, den Bogen in der Hand—Śrīnivāsa/Veṅkaṭādri-nivāsin, der sich in dieser lokalen Erzählweise als „Kṛṣṇa“ aus dem Sonnenstamm vorstellt. Die Frauen verneinen, den gesuchten ‘īhāmṛga’ gesehen zu haben, stellen sein Eindringen in den geschützten Königsforst in Frage und verlangen seine Identität. Er sagt, er sei zur Jagd gekommen, gesteht dann seine Anziehung beim Anblick Padmāvatīs; die Gefährtinnen warnen vor königlicher Strafe, und er zieht sich rasch mit seinen Begleitern zum Berg zurück.

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