Adhyaya 24
Vishnu KhandaVenkatachala MahatmyaAdhyaya 24

Adhyaya 24

Das Kapitel beginnt damit, dass die ṛṣi Sūta nach einem grausamen rākṣasa fragen, der einem Viṣṇu-verehrenden brāhmaṇa Schaden zufügte. Sūta erzählt eine frühere Begebenheit in Śrīraṅga, das wie Vaikuṇṭha geschildert wird, wo die Bhaktas Śrīraṅganātha verehren. Der gandharva Sundara, Sohn des Vīrabāhu, benimmt sich an einer Wasserstelle zügellos gegenüber vielen Frauen. Als Vasiṣṭha zur Mittagsriten eintrifft, bedecken sich die Frauen, Sundara jedoch nicht; wegen dieser Schamlosigkeit verflucht Vasiṣṭha ihn, die Gestalt eines rākṣasa anzunehmen. Die Frauen bitten Vasiṣṭha um Erbarmen und weisen auf den sittlichen und gesellschaftlichen Schaden hin. Vasiṣṭha hält an der Wahrheit seines Wortes fest, gewährt jedoch einen Ausweg: Der Fluch währt sechzehn Jahre; danach wird Sundara, als rākṣasa umherirrend, den glückverheißenden Veṅkaṭādri und das Cakratīrtha erreichen. Dort lebt der Yogin Padmanābha; wenn der rākṣasa ihn angreift, wird Viṣṇus Sudarśana zum Schutz des brāhmaṇa herbeigetrieben, den Kopf des rākṣasa abtrennen und Sundara so erlösen, damit er seine göttliche Gestalt wiedererlangt und in den Himmel zurückkehrt. Die Erzählung erfüllt sich: Sundara wird zu einem furchterregenden rākṣasa, streift sechzehn Jahre umher und greift schließlich Padmanābha am Cakratīrtha an. Der Yogin preist Janārdana; Sudarśana erscheint und tötet den rākṣasa. Sundara, wiederhergestellt und strahlend, lobt Sudarśana und erbittet die Erlaubnis, in den Himmel zurückzukehren und seine trauernden Gemahlinnen zu besuchen; Sudarśana gewährt sie. Padmanābha bittet daraufhin, Sudarśana möge am Cakratīrtha gegenwärtig bleiben, um fortwährend Sünden zu tilgen, Befreiung zu schenken und vor Furcht vor Wesen wie bhūtas und piśācas zu schützen. Sūta schließt, dass das Hören dieser Begebenheit von Sünden befreit und die reinigende Herrlichkeit dieser tīrtha dargelegt wurde.

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