Adhyaya 17
Vishnu KhandaVenkatachala MahatmyaAdhyaya 17

Adhyaya 17

Dieses Kapitel setzt Sūtas Darlegung über die Größe von Veṅkaṭādri/Veṅkaṭācala fort. Es bekräftigt, dass alle tīrthas—irdische wie kosmische—im Veṅkaṭa-Berg gegenwärtig sind und der Ort so zu einem umfassenden heiligen Mikrokosmos wird. Die Gottheit erscheint in klassischer vaiṣṇavischer Ikonographie: mit śaṅkha und cakra, im pītāmbara, geschmückt mit dem Kaustubha-Juwel, wodurch Schutzmacht und vedisch gegründete Reinheit hervortreten. Die Erzählung schildert die weite regionale Teilnahme am jährlichen Dienst und stellt sie in den Rahmen des Bhādrapada-Festes, das rituelle Anwesenheit mit Läuterung verbindet. Ein zentrales institutionelles Detail ist das Brahmotsava: Brahmā soll im Kanyā-Monat die Zeremonie des dhvaja-ārohaṇa (Fahnenhissung) eingesetzt haben; das Jahresfest wird als Sammelpunkt von Menschen, devas, gandharvas, siddhas und gelehrten dvijas beschrieben. Durch eine Reihe superlativer Vergleiche (Gaṅgā unter den Flüssen, Viṣṇu unter den devas) wird Veṅkaṭa wiederholt als „uttamottama“ unter den kṣetras bestätigt. Die phalaśruti preist schließlich das hingebungsvolle Hören, das zu erhabener Stellung in Viṣṇus Reich führt. Zudem wird Śrīsvāmi-puṣkariṇī als Haupt-tīrtha eingeführt, und die Gegenwart des Herrn in ihrer Nähe wird geschildert—von Lakṣmī umfangen und Wohltaten spendend.

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