Adhyaya 13
Vishnu KhandaVenkatachala MahatmyaAdhyaya 13

Adhyaya 13

Sūta fährt fort, die Größe von Svāmitīrtha zu rühmen, indem er den Lebensgang König Dharmaguptas erzählt, des Sohnes Nandas aus der Soma‑Linie. Nanda übergibt die Herrschaft seinem Sohn und zieht sich zur Askese in den Wald zurück; Dharmagupta regiert mit kluger Politik, Opfern und Freigebigkeit gegenüber den Brāhmaṇas, bewahrt die soziale Ordnung und hält das Reich frei von Räuberei und Übergriffen. Auf einer Jagd überrascht ihn die Nacht in einem furchterregenden Wald. Nachdem er die Sandhyā‑Verehrung vollzogen und das Gāyatrī‑Mantra rezitiert hat, sucht er Zuflucht auf einem Baum; ein Bär, der vor einem Löwen flieht, klettert ebenfalls hinauf. Der Bär schlägt einen Nachtwache‑Pakt vor; der Löwe versucht zum Verrat zu verleiten, doch der Bär warnt eindringlich vor der Schwere des Vertrauensbruchs (viśvāsa-ghāta), der schlimmer sei als viele andere Sünden. Später lässt der König den schlafenden Bären fallen; da offenbart sich der Bär als der gestaltwandelnde Weise Dhyānakāṣṭha und verflucht den König mit Wahnsinn. Der Weise erklärt zudem, der Löwe sei der Yakṣa Bhadranāma, einst Minister Kuberas, von Gautama in Löwengestalt verbannt; durch das Gespräch mit Dhyānakāṣṭha wird der Yakṣa erlöst und kehrt nach Alakā zurück. Die Minister melden Dharmaguptas Wahnsinn Nanda, worauf dieser den Weisen Jaimini befragt. Jaimini verordnet, den Prinzen in der Svāmipuṣkariṇī auf dem Veṅkaṭa nahe der Suvarṇamukharī zu baden; das Bad vertreibt den Wahnsinn augenblicklich. Vater und Sohn verehren Veṅkaṭeśa/Śrīnivāsa; Dharmagupta spendet Gaben und regiert wieder dharmisch. Zum Schluss wird die Frucht verkündet: Das Eintauchen in die Svāmipuṣkariṇī befreit von Wahnsinn, anfallsartigen Leiden und dem Einfluss bösartiger Grahas; und wer vor dem Bad in irgendeinem Gewässer dreimal „Svāmitīrtham“ spricht, gelangt zur Wohnstatt Brahmans. Schon das Hören dieser Erzählung, heißt es, vernichtet schwere Sünde.

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