Adhyaya 15
Vishnu KhandaVasudeva MahatmyaAdhyaya 15

Adhyaya 15

Kapitel 15 entfaltet einen polyphonen Hymnenzyklus innerhalb einer theologischen Darlegung. Mehrere Sprecher—Brahmā, Śaṅkara, Dharma, die Prajāpatis, die Manus, die Ṛṣis, ferner Indra, Agni, die Maruts, Siddhas, Rudras, Ādityas, Sādhyas, Vasus, Cāraṇas, Gandharvas und Apsaras, Samudra (der Ozean), göttliche Diener sowie personifizierte Kräfte wie Sāvitrī, Durgā, die Flüsse, die Erde und Sarasvatī—bringen einander ergänzende Begründungen vor, um die Letztgültigkeit Vāsudevas zu bezeugen. Leitmotive sind: bhakti als entscheidender Faktor für dauerhaften Genuss und Befreiung; die Begrenztheit eines bloß verdienstbasierten Ritualismus ohne Hingabe; Vāsudeva als transzendenter Lenker jenseits von māyā und sogar der Zeit; sowie das inklusive Motiv, dass selbst gesellschaftlich Ausgegrenzte durch Verbindung mit Ihm zu erhöhter Würde gelangen. Darauf folgt die sichtbare Konsequenz: Vāsudeva erkennt die Götter an und weist Śrī (die Göttin des Gedeihens) an, sie gnädig anzublicken. Wohlstand wird in den drei Welten wiederhergestellt; Gaben und Fülle strömen, besonders aus dem Schatz des Ozeans. Den Abschluss bildet eine phalaśruti: Das Hören oder Rezitieren dieser Begebenheit schenkt Hausleuten Prosperität und Entsagenden das erhoffte Ziel—einschließlich der Reifung von bhakti, jñāna und vairāgya.

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