
Das Kapitel schildert eine gewaltige kosmische Versammlung, die in den Hochzeitsriten von Śrī (Lakṣmī) mit Nārāyaṇa/Vāsudeva gipfelt. Skanda berichtet vom Eintreffen Brahmās und Śivas, der Manus, Mahārṣis, Ādityas, Vasus, Rudras, Siddhas, Gandharvas, Cāraṇas und zahlreicher göttlicher Scharen; auch die heiligen Flüsse erscheinen personifiziert als gegenwärtige Kräfte. Auf Brahmās Geheiß wird ein strahlender Maṇḍapa errichtet, reich geschmückt mit juwelenbesetzten Säulen, Lampen und Festons. Śrī wird feierlich gesetzt und geweiht; die Diggajas vollziehen die rituellen Waschungen mit Wasser aus den vier Ozeanen, begleitet von vedischen Rezitationen, Musik, Tanz und glückverheißenden Hymnen (mit Bezügen zum Śrī-sūkta). Darauf folgt eine Abfolge von Gaben, bei der die Gottheiten Gewänder, Schmuck und Segenszeichen darbringen. Der Ozean (Samudra), in diesem Erzählrahmen als Vater Śrīs, befragt Brahmā nach einem würdigen Bräutigam; Brahmā erklärt, nur Vāsudeva, der höchste Herr, sei ihr angemessener Gemahl. Die formalen Hochzeitshandlungen—vākdāna und das Feueropfer—werden vollzogen, und nach Beratung werden Dharma und Mūrti als elterliche Gestalten eingesetzt. Das Kapitel endet mit der Ehrung des Paares durch Götter und Göttinnen sowie mit hingebungsvoller Lobpreisung, die das Ereignis als Vorbild kosmischer Harmonie und glückverheißender Ordnung deutet.
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