Adhyaya 11
Vishnu KhandaVasudeva MahatmyaAdhyaya 11

Adhyaya 11

Skanda schildert das abgestimmte Vorhaben von Devas und Asuras: Nach einem geschlossenen Vertrag beginnen sie das heilige Werk des Ozeanquirlens. Am Meeresufer versammeln sie sich, sammeln kraftvolle Heilkräuter und versuchen, den Berg Mandara auszureißen und fortzuschaffen; doch sein ungeheures Gewicht und die tiefen Wurzeln machen sie machtlos. Da rufen sie Saṅkarṣaṇa an: Mit einer Kraft wie ein einziger Atemstoß löst er den Berg und schleudert ihn beiseite. Garuḍa wird beauftragt, Mandara schnell an den Rand des Ozeans zu tragen. Vāsuki wird eingeladen, mit dem Versprechen eines Anteils am amṛta, und das Quirlen beginnt: Devas und Asuras ergreifen den Schlangenstrick, während Viṣṇu die Anordnung feinfühlig so lenkt, dass die Devas geschützt bleiben. Mandara sinkt mangels Stütze; Viṣṇu nimmt die Gestalt der Kūrma (Schildkröte) an, trägt den Berg und stabilisiert den Vorgang. Die gewaltige Reibung zerquetscht Meereswesen und lässt ein kosmisches Donnern ertönen. Als Gift und Hitze Vāsukis anwachsen, erträgt Saṅkarṣaṇa die toxische Macht und hält sie in Schranken. Schließlich steigt das halāhala‑Gift (kālakūṭa) empor und bedroht alle Welten. Die Götter flehen Umāpati (Śiva) an; mit Haris Zustimmung zieht Śiva das Gift in seine Handfläche und trinkt es, wodurch er zu Nīlakaṇṭha wird. Die verbleibenden Tropfen auf Erden nehmen Schlangen, Skorpione und bestimmte Kräuter in sich auf.

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