
Das Kapitel ist als lehrhafter Dialog gestaltet: Brahmā erbittet von Bhagavān eine systematische Darstellung der geistigen Früchte, die mit verschiedenen Blumenopfern verbunden sind, und Bhagavān antwortet mit einer geordneten Einteilung. Es werden die für die Verehrung zugelassenen Blumenarten genannt und besonders wohlgefällige Gaben hervorgehoben, darunter tulasī und bestimmte Wasserlotusse. Darauf folgen Qualitätskriterien—Farbe, Duft, Frische, Insektenfreiheit und rituelle Reinheit—wobei zugleich erwähnt wird, dass auch nicht duftende Blumen annehmbar sein können, jedoch mit klar benannten Ausnahmen und zu meidenden Fällen. Die Opferlogik wird zudem auf Blätter (etwa bilva, śamī, bhṛṅgarāja, tamāla, āmalakī) ausgedehnt und, wo passend, auf Früchte als Ersatz. Schließlich wird eine vergleichende Rangordnung des Verdienstes zwischen den Blumenarten durch ansteigende „tausendfache“ Bewertungen dargelegt, die in jāti (Jasmin) als höchster der genannten Blumen gipfelt. Die phalaśruti lehrt, dass Opfergaben in diesem Monat von der Gottheit verliehene Hingabe (bhakti) bewirken und auch gewünschte weltliche Ergebnisse—Reichtum, Familie u.a.—bringen können, im puranischen Idiom einer Verdienstökonomie.
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