Skanda Purana Adhyaya 13
Vishnu KhandaMargashirsha Masa MahatmyaAdhyaya 13

Adhyaya 13

Dieses Kapitel behandelt jāgaraṇa, die nächtliche Wachhaltung in hingebungsvoller Verehrung, als eine für das Kali-Zeitalter geeignete Disziplin. Bhagavān nennt die Kennzeichen rechten Wachens: Gottesdienst, getragen von Rezitation und Purāṇa-Lesung, Gesang, Musik und Instrumenten, heiligem Tanz, Räucherwerk, Lampen, Opfergaben, Blumen und Düften sowie der Umrundung (pradakṣiṇā) mit Verneigungen. Es soll mit Eifer und Freude geschehen und zugleich mit ethischer Selbstzucht: Wahrhaftigkeit, Beherrschung der Sinne, Meidung von Trägheit und Nachlässigkeit und ohne Täuschung hinsichtlich der für die Verehrung verwendeten Mittel. Der Text stellt jene, die unter Kalis Einfluss am Tage „geistig schlafen“, den Wachenden gegenüber und verkündet im Stil der phalāśruti, dass dieses Gelübde den Verdienst großer Opferhandlungen übertrifft. Aufgezählt werden dāna-Handlungen während der Vigil: Lampen entzünden (besonders Ghee-Lampen), Speiseopfer, Betel mit Kampfer, Parfüme und Duftstoffe, Blumenpavillons, das Bad der Gottheit mit Milch/Quark/Ghee/Wasser, Darbringung von Gewändern und Schmuck sowie die Kuhgabe—jedes mit eigenen Früchten wie Reinigung, Wohlstand, himmlischer Aufenthalt und Nähe zur Gottheit. Auch soziale Ethik erscheint: Es wird gewarnt, hingebungsvollen Gesang und Tanz zu behindern; wer andere zum Wachen ermutigt, erlangt hohe weltliche Würde. Am Ende wird die Dvādaśī-Vigil als weithin berühmt erhoben und verheißt Befreiung (mokṣa), Tilgung von Sünden—schweren wie unbeabsichtigten—, Festigkeit der Linie und Schutz vor ungünstigen Zuständen nach dem Tod, verbunden mit der Mahnung, sie in Kali-yuga mit größter Anstrengung zu begehen.

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