Skanda Purana Adhyaya 7
Vishnu KhandaBadrikashrama MahatmyaAdhyaya 7

Adhyaya 7

Das Kapitel entfaltet sich als theologischer Lehrdialog: Śiva schildert im Südwesten eine Gruppe von fünf herabströmenden heiligen Gewässern (tīrthas) mit reinigender Kraft und weist Suchende auf Haris Badarikāśrama als unmittelbares Heilmittel gegen moralische Befleckung hin. Danach wendet sich die Erzählung Somakuṇḍa zu: Skanda erbittet dessen Māhātmya, und Śiva berichtet von Somas Wunsch nach himmlischer Herrschaft, Atris Unterweisung, Govinda durch tapas und Selbstzucht zu verehren, sowie von Somas langem Asketentum in Badarī mit aṣṭākṣara-japa und Opfergaben. Viṣṇu erscheint wiederholt als Spender von Gnaden; Somas Beharrlichkeit gipfelt in der Verleihung der Herrschaft über grahas, nakṣatras, tārās, oṣadhis, die brāhmaṇas und die Nacht (yāminī), gefolgt von himmlischer Weihe und Aufstieg. Es werden ferner rituelle Vorschriften und Früchte genannt: darśana und sparśa von Somakuṇḍa tilgen Makel; snāna mit pitṛ-tarpaṇa führt über Somaloka hinaus nach Viṣṇuloka; dreinächtiges Fasten und Janārdana-pūjā verheißen Nicht‑Wiederkehr und mantra-siddhi. Anschließend werden weitere tīrthas verzeichnet: Dvādśāditya-tīrtha (Reinigung und Heilung in Beziehung zu Sūrya), Catuḥsrota (vier Ströme als „flüssige“ Verkörperung der puruṣārthas), Satya-pada (dreieckige kunda, die Hari an Ekādaśī besucht, ebenso devas und ṛṣis) sowie die Wasser des Nara‑Nārāyaṇa‑āśrama. Zuletzt wird Urvaśī-tīrtha durch die Episode erklärt, in der Indra Kāma entsendet, um Nara‑Nārāyaṇa zu stören; Haris Gastfreundschaft lässt Urvaśī hervortreten und gibt dem tīrtha seinen Namen, dessen Verdienst vom Urvaśīloka bis zur sālokya durch hingebungsvolles Hören und Rezitieren reicht.

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