
Soma Pavamāna’s self-purification and forward rush through the woollen filter, becoming an effective oblation that draws Indra and grants ‘svar’ (heaven/light).
Soma Pavamāna
Brisk surging and triumphant—matching the imagery of rushing waves and resonant sound.
The individual ṛṣi is not provided in the input; the verses belong to the broader RV Soma-pavamāna stream commonly associated with pavamāna seer traditions rather than a single explicitly named family here.
Soma Pavamāna, selbstbeweglich und sich selbst läuternd, stürmt wie eine Woge durch den wollenen Filter und wird, im Kośa gesammelt, zur wirksamen Opfergabe. Er wird zu Indra gedrängt, dem vornehmsten Trinker, damit die Darbringung Kraft, Gelingen des Ritus und das Erreichen des Himmelslichts (svar) verleihe. Als Klang steht Soma „vorn im Gesang“, im Einklang mit den Stimmen der ṛṣi und dem Stotra in siebenfacher Rahmung, als svar-vid, der den Opfernden zum himmlischen Licht führt.
Mantra 1
इन्द्रमच्छ सुता इमे वृषणं यन्तु हरयः श्रुष्टे जातास इन्दवः स्वर्विदः
Zu Indra mögen diese ausgepressten Soma-Säfte gehen, zu dem Starken; seine falben Rosse mögen ihn herbeiführen. Diese Soma-Tropfen, zum willigen Dienst geboren, sind Himmelsfinder für den Opfernden.
Mantra 2
प्र धन्वा सोम जागृविरिन्द्रायेन्दो परि स्रव द्युमन्तं शुष्ममा भर स्वर्विदम्
Ströme hervor, o Soma, wachsam; für Indra, o Indu, fließe ringsum. Bring herbei leuchtende Kraft, strahlende Stärke, die Svár (den Himmel) gewinnen lässt.
Mantra 3
सखाय आ नि षीदत पुनानाय प्र गायत शिशुं न यज्ञैः परि भूषत श्रिये
Setzt euch, o Gefährten, (beim Ritus); singt dem sich reinigenden Soma. Wie ein Kind schmückt ihn mit Opfern — um Śrī, um Gedeihen.
Mantra 4
तं वः सखायो मदाय पुनानमभि गायत शिशुं न हव्यैः स्वदयन्त गूर्तिभिः
Ihn, o Gefährten — den sich reinigenden Soma — besingt zur Wonne (máda). Wie ein Kind macht ihn süß mit Opfergaben und feierlichen Lobgesängen.
Mantra 5
प्राणा शिशुर्महीनां हिन्वन्नृतस्य दीधितिम् विश्वा परि प्रिया भुवदध द्विता
Das Kind — der prāṇa, der Lebenshauch der großen (Riten) — treibt den Glanz des ṛta an; von allem Lieben rings umfangen wird es; dann wiederum schreitet es in rechter Ordnung fort.
Mantra 6
पवस्व देववीतय इन्दो धाराभिरोजसा आ कलशं मधुमान्त्सोम नः सदः
Läutere dich, o Indu, zum Herbeiführen der Götter; mit kräftigen Strömen, voll Saft, fließe in das Gefäß — o honigsüßer Soma — in unser Sadas.
Mantra 7
सोमः पुनान ऊर्मिणाव्यं वारं वि धावति अग्रे वाचः पवमानः कनिक्रदत्
Soma, sich läuternd, läuft mit wogender Welle durch das wollene Sieb; an der Spitze des heiligen Wortes ertönt der pavamāna, laut widerhallend.
Mantra 8
प्र पुनानाय वेधसे सोमाय वच उच्यते भृतिं न भरा मतिभिर्जुजोषते
Hervor wird das Lied zu Soma gesprochen, dem sich Läuternden, dem weisen Ordner (vedhas); er nimmt es mit frommen Gedanken an, wie man eine tragende Last trägt.
Mantra 9
गोमन्न इन्दो अश्ववत्सुतः सुदक्ष धनिव शुचिं च वर्णमधि गोषु धार्य
O Indu, ausgepresst, sei reich an Kühen, reich an Rossen, von guter Wirkkraft und Geschick; nimm reinen Glanz und Farbe an, um auf die Kühe (im Ritus) gelegt zu werden.
Mantra 10
अस्मभ्यं त्वा वसुविदमभि वाणीरनूषत गोभिष्टे वर्णमभि वासयामसि
Für uns haben die Stimmen dich besungen, den Finder des Reichtums; mit Kühen kleiden wir deinen Glanz — wir bereiten dich rituell mit Rinder-Gaben.
Mantra 11
पवते हर्यतो हरिरति ह्वरांसि रंह्या अभ्यर्ष स्तोतृभ्यो वीरवद्यशः
Der goldene Soma wird geläutert; über alle Hemmnisse hinweg, lieblich in seinem Lauf, stürme zu den Sängern, heldenreiche Nachkommenschaft und Ruhm verleihend.
Mantra 12
परि कोशं मधुश्चुतं सोमः पुनानो अर्षति अभि वाणीरृषीणां सप्ता नूषत
Um das honigtropfende Gefäß strömt der geläuterte Soma; zu den Stimmen der ṛṣi — siebenfach — geht er hin, wie sie (den Lobpreis) erschallen ließen.
It praises Soma as he is purified through the woollen strainer, becomes fit as an offering, is directed to Indra, and is described as leading the sacrificer to ‘svar’ (heaven/light).
They are key ritual images: Soma runs through the sheep-wool strainer (avyāṃ vāram) and is gathered around/into the kośa, showing that purification and collection make the drink ritually effective.
It points to Soma being coordinated with the beginning/forepart of the sung praise (stotra): as the chant starts, the purifying Soma ‘resounds’ and is carried forward by the singers’ voiced sāman.