Dashati 5
PūrvārcikaPrapathaka 4Dashati 510 Mantras

Dashati 5

Aindra victory and welfare: invoking Indra (and allied swift power) to overcome obstacles and secure auspicious success

Deity

Indra

Melodic Character

Heroic and urgent with a protective undercurrent aimed at ‘svasti’ and successful completion

Rishi Family

Vasiṣṭha (probable for the opening mantra in this sequence; full decad requires RV concordance for certainty)

Aindra: Sieg und Wohlergehen. Indra (mit der verbündeten, schnellen Macht Tārkṣya) wird angerufen, um hemmende Kräfte (vṛtra/āvaraṇa) zu überwinden, das Opferwerk zu beleben, ein sicheres und rasches Erreichen des Ziels zu gewährleisten und Wohlstand zu erlangen, versinnbildlicht durch die „Freisetzung der Wasser“. Diese Macht ist nicht bloße Gewalt, sondern ṛta-gemäße Kraft: Durch Lobpreis und geordneten Gesang löst sie die Verhüllung, setzt lebensspendende Fülle frei und schenkt svasti — Heil und gelungenen Abschluss.

Mantras

Mantra 1

त्यमू षु वाजिनं देवजूतं सहोवानं तरुतारं रथानाम् अरिष्टनेमिं पृतनाजमाशुं स्वस्तये तार्क्ष्यमिहा हुवेम

Ihn wahrlich — den kräftigen, schnellen, gottgesandten, machtvollen, den siegreichsten der Wagen, dessen Radkranz unversehrt ist, den schlachtgewinnenden, den flinken — Tārkṣya — wollen wir hier zu unserem Heil anrufen.

Saman: Aindra/Āśvina-type (generic Sāman setting; specific tune not stated in input)

Mantra 2

त्रातारमिन्द्रमवितारमिन्द्रं हवेहवे सुहवं शूरमिन्द्रम् हुवे नु शक्रं पुरुहूतमिन्द्रमिदं हविर्मघवा वेत्विन्द्रः

Indra, den Schützer, Indra, den Helfer, bei jedem Anruf Indra, den leicht Anzurufenden, Indra, den Helden, rufe ich nun; den Mächtigen, den Vielgerufenen Indra. Möge Indra, der freigebige Maghavan, diese Opfergabe (havis) annehmen.

Saman: Aindra (generic Sāman setting; specific tune not stated in input)

Mantra 3

यजामह इन्द्रं वज्रदक्षिणं हरीणां रथ्य3ं विव्रतानाम् प्र श्मश्रुभिर्दोधुवदूर्ध्वधा भुवद्वि सेनाभिर्भयमानो वि राधसा

Wir verehren Indra, dessen rechte Hand der Vajra ist; auf dem Wagen mit den Falben (harī), von mannigfachen Bahnen, vielfach sich wendend. Mit seinem schnurrbärtigen Antlitz erschütterte er (den Feind) gewaltig; er stand hoch empor; mit seinen Heerscharen zerstreute er die Furchtsamen und trieb sie durch seine Gabe auseinander.

Saman: Aindra (generic Sāman setting; specific tune not stated in input)

Mantra 4

सत्राहणं दाधृषिं तुम्रमिन्द्रं महामपारं वृशभं सुवज्रम् हन्ता यो वृत्रं सनितोत वाजं दाता मघानि मघवा सुराधाः

Indra, den stets Schlagenden, den Kühnen, den Stürmischen; den Großen, den Grenzenlosen; den Stier, den mit gutem Vajra. Er ist der Töter Vṛtras, der Gewinner des Preises, der Erringer der Beute; Maghavan, der Freigebige, der Spender der Gaben, von vortrefflicher Freigebigkeit.

Saman: Aindra (generic Sāman setting; specific tune not stated in input)

Mantra 5

यो नो वनुष्यन्नभिदाति मर्त उगणा वा मन्यमानस्तुरो वा क्षिधी युधा शवसा वा तमिन्द्राभी ष्याम वृषमणस्त्वोताः

Welcher Sterbliche uns auch angreift — ob in Scharen, ob sich für einen Helden haltend, ob gewalttätig, ob feindlich — und uns mit Kampf oder mit Kraft bedrängt: den, o Indra, mögen wir überwinden, von dir gestützt, o kraftgesinnter.

Saman: Unknown/unspecified (requires Sāmavedic gāna-prayoga mapping for this arcika location)

Mantra 6

यं वृत्रेषु क्षितय स्पर्धमाना यं युक्तेषु तुरयन्तो हवन्ते यं शूरसातौ यमपामुपज्मन्यं विप्रासो वाजयन्ते स इन्द्रः

Den, den die Stämme, im Streit mit Vṛtra ringend, anrufen; den, wenn die Rosse angeschirrt sind, sie rufen, während sie sie antreiben; den, beim Gewinn der Helden, den als Zuflucht der Wasser, die Priester zum Sieg entflammen — der ist Indra.

Saman: Unknown/unspecified (requires Sāmavedic gāna-prayoga mapping for this arcika location)

Mantra 7

इन्द्रापर्वता बृहता रथेन वामीरिष आ वहतं सुवीराः वीतं हव्यान्यध्वरेषु देवा वर्धेथां गीर्भीरिडया मदन्ता

Indra und Parvata, auf mächtigem Wagen kommt herbei, ihr Wohltätigen, ihr Spender tapferer Helden; kostet die Opfergaben in den Opferhandlungen, o Götter; erstarkt durch unsere Loblieder, euch freuend durch die iḍā.

Saman: Unknown/unspecified (requires Sāmavedic gāna-prayoga mapping for this arcika location)

Mantra 8

इन्द्राय गिरो अनिशितसर्गा अपः प्रैरयत्सगरस्य बुध्नात् यो अक्षेणेव चक्रियौ शचीभिर्विष्वक्तस्तम्भ पृथिवीमुत द्याम्

Zu Indra werden die Loblieder entsandt, ungezügelt im Ausströmen der Rede; er trieb die Wasser vom Grund des Ozeans hervor; er, durch seine Kräfte, wie mit einer Achse die zwei Räder, stützte ringsum fest die Erde und auch den Himmel.

Saman: Unknown/unspecified (requires Sāmavedic gāna-prayoga mapping for this arcika location)

Mantra 9

आ त्वा सखायः सख्या ववृत्युस्तिरः पुरू चिदर्णवां जगम्याः पितुर्नपातमा दधित वेधा अस्मिन्क्षये प्रतरां दीद्यानः

Zu dir haben Freunde, aus Freundschaft, sich gewandt und dich hierher gebracht, viele zu durchquerende Fluten überschreitend; der weise Ordner hat in dieser Wohnstatt den Nachkommen des Vaters eingesetzt, strahlend, in reicherem Maße.

Saman: Unknown/unspecified (requires Sāmavedic gāna-prayoga mapping for this arcika location)

Mantra 10

को अद्य युङ्क्ते धुरि गा ऋतस्य शिमीवतो भामिनो दुर्हृणायून् आसन्नेषामप्सुवाहो मयोभून्य एषां भृत्यामृणधत्स जीवात्

Wer spannt heute an die Deichsel die Rosse des ṛta — schnell, stürmisch, schwer zu zügeln? Nahe sind ihre Wasserträger‑Lenker, die Quellen der Wonne; wer sie von Dienst und Verpflichtung entlässt — der lebe.

Saman: Unknown/unspecified (requires Sāmavedic gāna-prayoga mapping for this arcika location)

Frequently Asked Questions

Tārkṣya functions as a swift, protective power invoked for svasti (well-being and safe attainment). Within an Indra-centered decad, it complements Indra’s victory by emphasizing secure conveyance and protection.

It can mean both mythic and ritual prosperity: Indra removes obstruction (vṛtra/āvaraṇa) so waters flow—symbolizing rain, abundance, and the successful unfolding of the sacrifice.

Not from the verse text alone. The sāman tune is determined by the Sāmavedic gāna tradition and its mapping for this arcika location; the decad is broadly Aindra in character, but exact gāna names need śākhā-specific references.