
Description of Jālandhara’s Sovereign Rule
Yudhiṣṭhira fragt Nārada, was Jālandhara—aus dem Ozean geboren und über die Götter siegreich—tat, nachdem er Viṣṇu im „Tempel des Selbst“ verankert hatte. Nārada schildert Jālandharas Aufstieg in den Himmel und eine Pracht wie in Amarāvatī: Früchte, die sich von selbst darbieten, Regen aus Gold und himmlische Genüsse, bevölkert von Apsaras. Das Kapitel verwebt einen Verdienstkatalog von dāna und Tempeldienst: Gaben von Kühen, Gold und Gewändern; jahreszeitliche Wohltätigkeit; Musik im Tempel Śivas; sowie das Einrichten einer Wasserstation im Monat Caitra. Diese Handlungen gelten als Ursachen für himmlische Schau und himmlischen Genuss. Danach kehrt die Erzählung zur politischen Ordnung zurück: Jālandhara setzt Śumbha und Niśumbha ein und herrscht über ungeheure Zeiträume. Sein Reich wird als frei von Tod, Hölle, Armut, Gewalt und sozialer Not beschrieben—ein idealisiertes Königtum, verstanden als Frucht von Macht und, unausgesprochen, heiliger Ordnung.
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