
The Hymn for Auspicious Occasions and the Rites for the Departed
Im Rahmen des Dialogs zwischen Umā und Maheśvara stellt Śiva einen befreienden Hymnus und das damit verbundene Erhebungsritual vor und erklärt, dass seine heilbringende Kraft selbst schwere Sünder zu retten vermag. Durch Rezitation und beständiges Gedenken werden Sünden getilgt und der Weg zur Befreiung eröffnet. Darauf folgt eine eingewobene Überlieferung, die Brahmā zugeschrieben wird, der Nārada unterweist: Ein Stotra erkennt das Höchste als Nārāyaṇa/Viṣṇu und zugleich als Rāghava (Rāma). Es verbindet die kosmische Virāṭ-Vision mit vedischen Entsprechungen—yajña, Oṃ, vaṣaṭ und den Aufgaben des Priestertums. Es werden praktische Anweisungen gegeben: im Augenblick des Todes daran denken, es zu den drei sandhyās rezitieren und seine besondere Wirksamkeit während des śrāddha nach den piṇḍa-Gaben nutzen. Die Weitergabe soll verborgen und geschützt erfolgen; verdienstvoll sind das Niederschreiben und Verschenken des Textes sowie das Tragen vaiṣṇavischer Zeichen (Muschel und Diskus; Rosenkranz aus Lotussamen). Verheißen werden der Aufstieg der Ahnen in Viṣṇus Wohnstatt, weltlicher Zuwachs und mokṣa.
No shlokas available for this adhyaya yet.