
The Greatness of Prabodhinī (Haribodhinī) Ekādaśī in Kārtika’s Bright Fortnight
PP.6.61 beginnt damit, dass Yudhiṣṭhira nach der rechten Observanz der hellen Monatshälfte des Kārtika fragt. Śrī Kṛṣṇa übermittelt eine Lehre, die über Brahmā zu Nārada gelangte, über Prabodhinī/Haribodhinī Ekādaśī: den Tag des „Erwachens“ Viṣṇus, an dem das Dharma wieder wirksam wird. Das Kapitel preist das Fasten und besonders die nächtliche Wache (jāgaraṇa) als sündenvernichtend und verdienstvermehrend, ja höher als große vedische Opfer. Es betont, dass die korrekte Ausführung nach Vorschrift (vidhi) die Frucht vergrößert, während Nachlässigkeit sie mindert. Vorgeschrieben werden Hari-zentrierte Handlungen: Tempelgang mit Lichtern, rituelles Bad, dāna, japa und pūjā mit Janārdana als innerer Ausrichtung, Darbringung von arghya in einer Muschel, Verehrung des Guru sowie das Hören und Rezitieren vaiṣṇavischer Erzählungen, einschließlich der Bhāgavata. Den Abschluss bildet die Tulasī-upāsanā im Kārtika: Schon ein einziges dargebrachtes Tulasī-Blatt schenkt gewaltiges Verdienst, reinigt die Ahnenlinie und fördert die Befreiung.
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