
The Greatness of Pāpāṃkuśā Ekādaśī (Bright Fortnight of Āśvina)
Das Kapitel beginnt damit, dass Yudhiṣṭhira Śrī Kṛṣṇa nach dem Namen und den Merkmalen des Ekādaśī in der hellen Monatshälfte des Āśvina fragt. Kṛṣṇa benennt ihn als Pāpāṃkuśā-Ekādaśī, dessen Mittelpunkt die Verehrung Padmanābhas (Viṣṇu) ist, und preist ihn als höchstes Gelübde, das Sünden vernichtet und sowohl Himmel als auch Befreiung gewährt. Der Text erhebt Ekādaśī über die großen śrauta-Opfer und erklärt Hari-bhakti—Fasten, nächtliche Wache und Verherrlichung des heiligen Namens—zu einem vollständigen Äquivalent eines tīrtha. Selbst ein beiläufiges Fasten, so heißt es, halte die Strafen Yamas zurück. Zugleich wird vor sektiererischer Schmähung gewarnt: Ein Vaiṣṇava soll Śiva nicht herabsetzen, und ein Śaiva Viṣṇu nicht verunglimpfen, denn die Ethik der Hingabe gehört zur geistigen Vollendung. Am Ende wird bekräftigt, dass Pāpāṃkuśā von Sünden befreit und in Haris Welt führt, wobei unterstützende Verdienste durch bestimmte Gaben der Wohltätigkeit genannt werden.
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