
Mokṣadā (Mokṣā) Ekādaśī: Observance in Mārgaśīrṣa Bright Fortnight and the Liberation of Ancestors
Kapitel PP.6.39 lehrt die Mokṣadā/Mokṣā-Ekādaśī, die in der hellen Monatshälfte des Mārgaśīrṣa begangen wird. Vorgeschrieben ist die Verehrung des Herrn Dāmodara mit Tulasī, Räucherwerk und Lichtern, verbunden mit Fastendisziplin und nächtlicher Wache in Gesang und Lobpreis. Das Hören oder Rezitieren dieses Berichts gilt als höchst sündenvernichtend und dem Verdienst großer vedischer Opfer gleich. Es folgt ein purāṇisches Beispiel: König Vaikhānasa träumt, seine Ahnen litten in der Hölle. Auf Rat der Brāhmaṇas von Campaka sucht er den Weisen Parvata auf, der offenbart, ihr Sturz rühre von einer bestimmten Sünde aus einem früheren Leben her. Parvata weist ihn an, die Mokṣā-Ekādaśī zu halten und das Verdienst dem Vater zu widmen; nach der Ausführung erscheinen himmlische Zeichen, und der Vater erlangt zusammen mit den Pitṛs Befreiung—ein Beleg für die Kraft dieses Gelübdes zur Ahnenbefreiung und zur eigenen Mokṣa.
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