
Praise of Food-Donation (Anna-dāna Māhātmya)
Nārada fragt Mahādeva, welche Gaben man darbringen solle, besonders wenn man rechtschaffen spenden möchte. Umāpati antwortet, indem er anna (Speise) als die grundlegende Stütze des verkörperten Daseins festsetzt: Von Nahrung hängen alle Wesen, Kraft und die prāṇa, die Lebenshauche, ab. Das Kapitel erhebt anna-dāna, die Speisenspende, als unvergleichlich unter allen Gaben. Haushälter (gṛhastha) werden ermahnt, zur rechten Zeit würdige Brāhmaṇas, Bedürftige sowie ermüdete Reisende und Gäste zu speisen, ohne Neid, Zorn oder Herabsetzung. Es warnt davor, die Herkunft eines Bettlers oder seine vedische Zugehörigkeit misstrauisch zu prüfen, und betont rasche Großzügigkeit. Als phala werden unerschöpfliches Verdienst, Tilgung selbst schwerer Sünden und üppige himmlische Genüsse beschrieben—wunscherfüllende Bäume, himmlische Fahrzeuge, Teiche und Paläste—wodurch anna-dāna als ethische Pflicht und heilbringende Übung erscheint.
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