
The Greatness of Tulasī and Śālagrāma
Kapitel PP.6.23 ist ein Māhātmya, das Tulasī und den Śālagrāma als tragbare Stätten der Gegenwart Viṣṇus und als entscheidende Mittel der Läuterung im Kali-yuga heiligt. Es erklärt, dass jeder Teil der Tulasī von Natur aus reinigend ist. Besonders betont wird ihre Wirksamkeit bei Bestattungsriten: Eine Einäscherung mit Tulasī-Holz — selbst bei geringster Beimischung — vernichtet gewaltige Sünden, entzieht den Verstorbenen der Zuständigkeit Yamas und übergibt ihn den Dienern Viṣṇus, bis er von Hari empfangen wird. Dieselbe Verdienstlogik wird auf Homa, Räucherwerk, Naivedya, Lampen und Sandelholzpaste aus Tulasī-Holz ausgedehnt und verheißt Opfer-gleichwertige Früchte. Darauf folgt eine heilige Haus- und Tempelökologie: Tulasī zu pflanzen, zu sehen, zu berühren, ja sogar der Wind, der ihren Duft trägt, reinigt die Himmelsrichtungen; Erde an der Wurzel und ihr Schatten heiligen Ahnenriten. Das Kapitel schließt, indem es die Verehrung des Śālagrāma als überragenden Reiniger erhebt, einem Tīrtha gleich.
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