Adhyaya 226
Uttara KhandaAdhyaya 2260

Adhyaya 226

Instruction on the Meaning of Mantras (Vaiṣṇava Nyāsa, Guru-Authority, and Aṣṭākṣarī Exegesis)

Kapitel 226, eingebettet in den Dialograhmen von Umā und Maheśvara, legt zunächst die Qualifikation des Guru fest: Mantras sollen von einem vaiṣṇavischen Ācārya empfangen werden, und selbst umfassende vedische Gelehrsamkeit macht einen Nicht‑Vaiṣṇava nicht zum legitimen Lehrer. Darauf folgen die Kennzeichen der Einweihung (dīkṣā) — tāpa (Brandzeichen), ūrdhva-puṇḍra und ein vaiṣṇavischer Name — und nyāsa wird als höchste Übung gepriesen, dem prapatti, der völligen Hingabe, gleichgestellt. Anschließend wird die aṣṭākṣarī „Oṃ namaḥ Nārāyaṇāya“ ausgelegt: die Vorrangstellung des praṇava sowie die Angaben zu den Mantra-Gliedern (ṛṣi, devatā, chandas, bīja, śakti). Theologisch wird Nārāyaṇa als allgegenwärtiger Höchster bestimmt, die jīva als ewig abhängiger Diener; Mantra-Erfolg verlangt daher das Verstehen seiner Bedeutung.

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