Adhyaya 216
Uttara KhandaAdhyaya 2160

Adhyaya 216

Description of the Badarikā Hermitage (Sad-Badarī Tīrtha Māhātmya)

Nārada preist Badarikāśrama (Sad-Badarī) als wundersames Tīrtha am Yamunā, unvergleichlich in seiner reinigenden Kraft. Als Vorbild erscheinen der Magadha-Brāhmaṇa Devadāsa und seine Gattin Uttamā: da sie das Nahen des Alters erkennen und ihr Sohn Aṅgada den Haushalt tragen kann, wählen sie Pilgerfahrt und asketische Übung, um Mokṣa zu erlangen. Unterwegs begegnen sie einem Siddha, der von Kapilas Besuch in Badarī berichtet. Dort gewinnt ein durstiger Büffel die Erinnerung an ein früheres Leben zurück: Er war ein sündiger König von Kaliṅga, von Durvāsā verflucht. Kapila offenbart, dass dies Viṣṇus Badarī sei, und weist zum heiligen Bad an; Indra steigt herab, der König legt den Büffelkörper ab, erlangt göttliche Gestalt und fährt gen Himmel, Kapila und Viṣṇu rühmend. Der Siddha ermahnt Devadāsa, nach Badarī zu gehen; durch das Bad in diesem Tīrtha erlangt der Ältere Siddhi. Das Kapitel schließt mit der Bekräftigung, dass Badarī unübertrefflich ist, alle Ziele gewährt, Sünden tilgt und von Wiedergeburt befreit.

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