
The Great Festival of Jālandhara’s Slaying (Jālandhara-vadha)
In PP.6.18 steigert sich der Konflikt mit Jālandhara zu einer Schlacht von kosmischem Ausmaß. Die Heere der Daityas und Dānavas unter Śuṃbha und Niśuṃbha umzingeln Śiva und setzen māyā ein: eine trügerische Gestalt Gaurīs namens Jayā, um den Herrn zu täuschen. Brahmā und Hari/Kṛṣṇa greifen ein, stellen Śivas Erkenntnis der Täuschung wieder her, und der erbitterte Kampf entbrennt erneut. Vor Śivas furchterregender Erscheinung bleibt Jālandhara ohne Furcht; diese Unerschrockenheit wird zum Angelpunkt der Gnade, denn er erbittet sāyujya — höchste Vereinigung und Befreiung. Die Erzählung gipfelt in seiner Enthauptung im Motiv des Diskus (cakra) und in der Eindämmung der sich vermehrenden dämonischen Körper. Mit Śivas Erlaubnis verzehren Yoginīs und Mātṛkās die Überreste und empfangen Gaben; Pārvatī vereint sich wieder mit Śiva. Zum Schluss folgt die Lehre: die Unausweichlichkeit des Karma und das große Verdienst des Hörens und Rezitierens dieser Begebenheit. Zugleich führt das Kapitel zur Tulasī-māhātmya über und preist Hingabe, rituelles Zuhören und die Verehrung Tulasīs als sündenvernichtende Wege zu Wohlergehen und mokṣa.
No shlokas available for this adhyaya yet.