
The Greatness (Māhātmya) of the Bhagavad Gītā (Chapter 5)
PP.6.179 führt die gepriesene „fünfte“ (pañcama) Größe der Bhagavad Gītā ein. Erzählt wird von Piṅgala, einem Zweimalgeborenen, der seine vedischen Pflichten aufgibt und sich darstellenden Künsten sowie unmoralischem Wandel hingibt. Seine Frau Aruṇā ermordet ihn; beide erleiden Höllenqualen und werden als Geier und Papageienweibchen wiedergeboren, bis die verbliebene Feindschaft in einem gewaltsamen Tod am Wasser unter Menschenschädeln endet. Vaivasvata (Yama) erklärt, dass ein plötzliches Bad im Augenblick des Sterbens unerwartetes Verdienst hervorbrachte und ihnen so den Zugang zu ersehnten Welten eröffnete. Auf ihre Frage hin erfahren sie den Grund: Am Ufer der Gaṅgā rezitierte ein Entsagender namens Buddhvā unablässig das fünfte Kapitel der Bhagavad Gītā. Die Heiligkeit dieser Rezitation, vermittelt durch die Berührung mit Wasser in einer Schädelschale, reinigte sie; darauf steigen sie auf einem himmlischen Wagen zur höchsten vaiṣṇavischen Wohnstatt empor—ein Beispiel dafür, dass Gītā-Adhyāya 5 selbst angesammelte Sünde übersteigt und läutert.
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