
Gītā Māhātmya: The Greatness of the Second Chapter (The Tale of Ajāpāla/Mitravān and Devaśarman)
Im Rahmen des Gītā-māhātmya erkennt Devaśarman—ein vollendeter Opferpriester—dass er durch Opferhandlungen allein keinen endgültigen Frieden erlangt, und sucht mokṣa. Durch den entsagenden Führer Muktakarmā gelangt er zum Hirtenweisen Mitravān (Ajāpāla), einem Lehrer des ātma-jñāna. Mitravān berichtet eine eingewobene karmische Geschichte: Eine königlich anmutende, moralisch gefallene Gestalt erleidet Höllen und Wiedergeburten; eine Frau verkommt zur ḍākinī und wird als Ziege wiedergeboren; ein gewalttätiger Mann wird als Tiger/Leopard geboren. In einem heiligen Waldheiligtum beim liṅga Tryambakas löst sich die Feindschaft zwischen Räuber und Beute, und die Wesen fragen nach der Ursache. Ein Affe erklärt, ein Asket habe die Bhagavad Gītā in Stein eingraviert und eine disziplinierte Rezitation—besonders des zweiten Kapitels—verordnet, die Gelassenheit jenseits von Hunger, Durst, Furcht und Dualitäten schenkt. Devaśarman befolgt die Weisung und erreicht den höchsten, nicht wiederkehrenden Zustand.
No shlokas available for this adhyaya yet.