Adhyaya 151
Uttara KhandaAdhyaya 1510

Adhyaya 151

The Glory of Dhavaleśvara (Indragrāma Tīrtha and the Dhavala Liṅga)

Śiva offenbart Pārvatī eine tīrtha jenseits einer weiteren Furt: Indragrāma, wo Indra von furchtbarer Sünde befreit wird. Er berichtet von Indras Bund mit Namuci und von Namucis Tötung durch Schaum, worauf brahmahatyā entsteht; auf Bṛhaspatis Weisung badet Indra am Nordufer und errichtet Śiva als Dhavaleśvara, den Indra-liṅga. Das Kapitel schreibt rituelles Bad (snāna) und Verehrung an Vollmond (pūrṇimā), Neumond (amāvāsyā), saṅkrānti sowie bei Finsternissen vor und betont śrāddha, Speisung der Brāhmaṇas, Kuhgabe und die Rezitation des Rudra-Mantras, deren Verdienst sich vervielfacht. Eine eingestreute Erzählung stellt den wohlhabenden Vaiśya-Verehrer Nandī einem Kirāta gegenüber, dessen scheinbar unreine Gaben (Fleisch, mit dem Fuß hingestellte Dinge, abhiṣeka mit Mundwasser) durch glühende bhakti rein werden; Śiva erscheint, verleiht ihm den Rang eines gaṇa und erhebt beide Verehrer. Zum Schluss wird die erlösende Verheißung der tīrtha bekräftigt und erklärt, dass der Liṅga durch Opfergaben von Milch einer himmlischen Kuh „weiß“ geworden sei.

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