Adhyaya 14
Uttara KhandaAdhyaya 140

Adhyaya 14

Narration of Śrī Mādhava’s Māyā (Divine Strategy) in the Jālandhara Episode

Auf Yudhiṣṭhiras Frage hin schildert Nārada, wie Hari auf die Krise des Krieges gegen Jālandhara und auf die Verblendung reagiert, die Śiva und Pārvatī erfasst hat. Während Viṣṇu auf Śeṣa im Milchozean ruht, wird er innerlich erschüttert und entsendet Garuḍa, um das Kampfgeschehen zu sehen und zu prüfen, ob Jālandhara Hara getötet oder durch māyā verwirrt habe. Zum Schutz vor Täuschung gibt Hari Garuḍa eine erfolgverleihende Pille. Auf seiner Mission begegnet Garuḍa einem falschen „Māyā-Paśupati“, ist kurz benommen, erkennt dann die List und berichtet, dass Śiva und Umā unter Illusion stehen. Darauf entwirft Viṣṇu eine göttliche Gegenstrategie: Mit Śeṣas Beistand nimmt er die Gestalt eines Asketen an, errichtet eine Einsiedelei und richtet seinen Plan mittels Mantra und māyā auf Vṛndā, die Gemahlin Jālandharas. Vṛndā hat einen unheilvollen Traum und befragt Brāhmaṇas nach Abhilfen und nach sühnevoller dāna. Vom Lauf der Ereignisse getrieben gelangt sie in einen furchterregenden Wald und sieht sich rākṣasa-Bedrohungen gegenüber—so verdichtet sich die moralisch-theologische Spannung um göttliche māyā, den Schutz des dharma und den nahenden Wendepunkt in Jālandharas Geschick.

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