Adhyaya 134
Uttara KhandaAdhyaya 1340

Adhyaya 134

The Glory of the Vetravatī River (Vetravatī Māhātmya)

Mahādeva verkündet Pārvatī die erlösende Macht der Vetravatī: Ein Bad in ihr – ja selbst ihr Anblick oder die Berührung ihres Wassers – besänftigt und tilgt Sünde bis zur kosmischen Auflösung. Ein Hinweis auf den mythischen Ursprung folgt: Aus dem tiefen Brunnen Mahāgambhīra, den Vṛtra gegraben hatte, offenbarte sich eine sündentilgende Göttin als Fluss; darum wird die Vetravatī als der Gaṅgā ebenbürtig gepriesen. Als Beispiel wird erzählt: Ein böser König (oder der Sünder Vidāruṇa im überlieferten Auszug), der Brāhmaṇas und die Veden verächtlich machte und Viṣṇu schmäht, wird von einem Leiden wie Aussatz befallen. Durch Bad und Trank der Vetravatī wird er geheilt und sein Geist gereinigt; Hingabe an Viṣṇu erwacht, und er übt regelmäßige Bäder, Gaben und Opfer, bis er schließlich Viṣṇus Wohnstatt erlangt. Das Kapitel weitet die Gnade auf alle aus: Brāhmaṇas und alle Varṇas, selbst Fremde und sogar Veda-Schmäher, werden durch das Bad gereinigt – besonders im Kārttika oder Māgha und an Flusszusammenflüssen. Kheṭaka und die zugehörigen Orte werden als göttliche Pilgerknoten und heilige Tīrthas verherrlicht.

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