
Episode of Kalahā (The Allegory of Quarrel and Karmic Consequence)
Im Strom des Kārtika-māhātmya im Uttara-khaṇḍa erbittet ein Zuhörer die heilige Größe und frühere Vorbilder des Ūrja-vrata. Nārada erzählt eine Upākhyāna: Dharmadatta, ein Viṣṇu-Verehrer, dem zwölfsilbigen Mantra und der Gast-Ehrung ergeben, geht am Ende der Nacht im Monat Kārttika hinaus, um für Hari die Nachtwache zu halten. Er begegnet einem furchterregenden Wesen, einer rākṣasī gleich. Durch das Gedenken an den Hari-nāma und durch Berührung mit Wasser, das von Tulasī durchdrungen ist, wird ihre Sünde vernichtet. Sie wirft sich nieder und offenbart ihre karmische Vergangenheit: Sie war Kalahā, eine streitsüchtige Ehefrau, die das Dharma gegenüber ihrem Gatten vernachlässigte und durch Gift starb. Am Hofe Yamas findet Citragupta keinerlei Verdienst und weist ihr harte jenseitige Zustände zu: Erniedrigungen durch Geburten in niederen Leibern und ein Dasein als preta. Nach langem Leiden sucht sie Dharmadattas Erbarmen, aus Furcht vor wiederholten Geburten und Preta-Sein, und so wird Tulasī-Berührung und Kārttika-Frömmigkeit als Auslöser von Reinigung und Befreiungssehnsucht hervorgehoben.
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