Adhyaya 10
Uttara KhandaAdhyaya 100

Adhyaya 10

Rahu’s Return from Kailasa (Jalandhara’s Embassy to Shiva)

Im Rahmen des Gesprächs zwischen Yudhiṣṭhira und Nārada stachelt der Weise Nārada Jālandhara an, indem er Śivas asketische „Armut“ dem wahren Schatz des Kailāsa gegenüberstellt: dem unvergleichlichen Glanz Pārvatīs (Gaurī). Von Zorn ergriffen, entsendet Jālandhara Rāhu/Svarbhānu (Saiṃhikeya) als Gesandten zum Kailāsa. Am Tor befragt Nandī den Boten und geleitet ihn in Śivas Versammlung. Dort erscheint Śiva in einer ehrfurchtgebietenden, vielgesichtigen Gestalt, bemerkenswerterweise ohne die Göttin an seiner Seite. Rāhu überbringt Jālandharas hochmütige Forderung—mit dem unausgesprochenen Anspruch auf Gaurī und auf Unterwerfung—und preist zugleich in paradoxen Wendungen Śivas überweltliche Erhabenheit. Śiva schweigt; Nandī erkennt den Willen des Herrn und weist den Gesandten ab. Eingefügt ist auch die eindringliche Episode von Kīrtimukhas Entstehen und seinem Hunger, der ihn dazu bringt, sich selbst zu verzehren—ein Bild von Hingabe, die durch göttliche Zügelung geordnet wird. Rāhu kehrt zurück und berichtet, er habe eine betörende, Gaurī ähnliche Gestalt angenommen, um seinen Auftrag zu erfüllen.

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