
Gopāla-vidyā and Vraja-bhakti: Ascetics, Mantras, and Rebirth among the Gopīs
Das 72. Adhyāya des Pātāla-khaṇḍa versammelt Beispiele von Verehrern, die durch strenge tapas und unablässiges Mantra-japa von Kṛṣṇa — unter Einbindung des Kāma-bīja — siddhi, göttliche Schau und schließlich eine Wiedergeburt in Gokula/Nandavana als gopīs oder Diener erlangen. Die Erzählung führt durch benannte Weise und Kuhhirtinnen — etwa Ugratapā, Satyatapā, Haridhāma, Jābāli sowie Sunandā, Bhadra, Raṅgaveṇī — und betont Mantra-Formeln mit zehn, fünfzehn, achtzehn, zwanzig und fünfundzwanzig Silben sowie eine auf Vṛndāvana ausgerichtete dhyāna: rāsa, Flöte, gelbe Gewänder und die Vaijayantī-Girlande. Ein zentraler Lehrpunkt erscheint, als eine Asketin sich als Brahmavidyā bezeichnet, jedoch bekennt, dass Erkenntnis ohne prema-bhakti zu Kṛṣṇa unvollständig bleibt, und daraufhin ein Verehrungsverfahren übermittelt. Das Kapitel gipfelt in ausdrücklicher Gopāla-vidyā-Unterweisung und einer normierten Visualisierung einer leuchtenden Vṛndāvana-Insel; eine phalaśruti verheißt Befreiung und das Erreichen von Vāsudevas Wohnstatt durch Rezitation.
No shlokas available for this adhyaya yet.