Adhyaya 58
Patala KhandaAdhyaya 580

Adhyaya 58

Janaki’s Vision of the Ganga (Gaṅgā-Darśana and the Prelude to Abandonment)

PP.5.58 schildert die Krise, die durch öffentliche Verleumdung gegen Sītā ausgelöst wird, verbunden mit dem Motiv des Unberührbaren/Wäschers, sodass Rāmas Brüder in Ohnmacht und Kummer versinken. Śatrughna verteidigt Jānakī standhaft, vergleicht ihre Reinheit mit der Gaṅgā, die alle läutert, und bittet Rāma, die schuldlose Königin nicht zu verstoßen. Rāma jedoch stellt makellosen Ruhm und die Vermeidung von loka-apavāda (Tadel der Welt) über alles. Er befiehlt Lakṣmaṇa—der innerlich ringt, aber gehorcht—Sītā im Wald auszusetzen, unter dem Vorwand, ihr Schwangerschaftsverlangen zu erfüllen: den Besuch bei asketischen Frauen. Beim Aufbruch des Wagens zeigen sich unheilvolle Zeichen: Zucken des Auges, unheilbringende Tiere und Vögel, die ihren Flug wenden. Am Ende erblickt Sītā die Jāhnavī (Gaṅgā), als transzendente Reinigerin gepriesen. Während Lakṣmaṇa sie bittet, zum Ufer hinabzusteigen, wird die Schwelle zwischen königlicher Ordnung und Wildnis‑Exil sichtbar.

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