
The Defeat of Subāhu (within the Rāma-Aśvamedha account)
In Kapitel PP.5.28, innerhalb der Rāma-Aśvamedha-Erzählung, entfaltet sich eine Krise von Schlachtfeld und Ritual. Ein König beweint seinen gefallenen Sohn in heftigem Schmerz, während andere Söhne und Krieger ihn mahnen, die Trauer abzulegen und die Pflicht des kṣatriya wieder aufzunehmen. Dann wendet sich das Geschehen dem Kampf zu: Subāhu tritt Hanūmān entgegen; Pfeile werden zerschmettert, Streitwagen ergriffen und zerdrückt, und der König wird durch Hanūmāns Schlag niedergestreckt und fällt in Ohnmacht. In dieser Ohnmacht empfängt er eine enthüllende Traumvision: Rāma in Ayodhyā wird von Göttern, Weisen, apsarās und den verkörperten Veden gepriesen, wodurch der Konflikt als Begegnung mit dem Göttlichen erscheint. Als er wieder zu sich kommt, erinnert sich der König an einen früheren Fluch und an die Unterweisung des Weisen Asitāṅga: Rāma ist das höchste Brahman und Sītā ist cinmayī; bloßes Räsonieren vermag dies nicht zu erfassen. Das Kapitel führt so zu Zurückhaltung, Wiedergutmachung und erneuter Anerkennung von Rāmas transzendenter Würde.
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