Adhyaya 6
Kriyayoga SaraAdhyaya 60

Adhyaya 6

The Slaying of Bhīmanāda and the Teaching on Gaṅgā–Ocean Confluence, Land-Donation Ethics, and Karmic Consequences

Am Hof des Königs lebt ein schützender Held, der ausgesandt wird, den Schrecken zu beenden, den Bhīmanāda verbreitet—ein schwerttragendes Ungeheuer, das Wesen verschlingt. Der Held stellt ihn und erschlägt ihn nahe der Mündung, wo die Gaṅgā in den Ozean einströmt; darauf erscheint eine strahlende Gestalt mit den Gefährten Viṣṇus, und die Erzählung wendet sich der karmischen Rechtsprechung zu. Der rechtschaffene König Dharmabuddhi berichtet, wie ein scheinbar geringes Vergehen—durch Häretiker irregeführt und die Disziplin der „Zweimalgeborenen“ verletzend, besonders in Fragen des Lebensunterhalts und der Ethik der Landspende—zu verheerendem Verlust und höllischer Vergeltung im System Yamas führte, bezeugt durch Citraguptas Aufzeichnungen und Bhāskaris Aussage. Anschließend lehrt das Kapitel die tīrtha‑Praxis in Gaṅgāsāgara: Bad im Morgengrauen, Verehrung Nārāyaṇas mit Gesang und Tanz sowie die Beobachtung der Tulasī. Zugleich zeigt es menschliche Trauer—Verschwinden, Klage und Selbstmordgedanken am heiligen Ort—und ermahnt gegen Verblendung und besitzergreifende Anhaftung; es endet mit einer häuslichen Szene, in der Gandhinī Mādhava zurechtweist.

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