
The Glory of Tulasī (Holy Basil) and Dhātrī/Āmalakī (Indian Gooseberry)
Nachdem Jaimini von den Verdiensten des Ekādaśī gehört hat, bittet er Vyāsa, die Größe der Tulasī zu schildern. Vyāsa lehrt, Tulasī sei ein göttlicher Aufenthaltsort: In ihr wohnen Viṣṇu, das gesamte Götterpantheon und auch die tīrthas; ihr Dienst ist daher Annäherung an das Heilige. Das Kapitel zählt hingebungsvolle Dienste auf—gießen, Schatten spenden, in der Dämmerung eine Lampe darbringen, den Bereich am Fuß fegen und reinigen, die Pflanze setzen und schützen—und nennt ihre Früchte: Sündenvernichtung, Wohlergehen und schließlich mokṣa. Es gibt zudem Mantras und rituelle Regeln zum Pflücken der Blätter, ohne Viṣṇu „Schmerz“ zu bereiten, und betont Gewaltlosigkeit und Ehrfurcht. Daraufhin wird Tulasī der Dhātrī/Āmalakī gleichgestellt und erklärt, beide seien für die Wirksamkeit des Rituals unerlässlich: Handlungen an Orten, wo sie gegenwärtig sind, werden unvergänglich; Orte ohne sie gelten als unrein und geistig unfruchtbar.
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