
Granting of the Boon of an Auspicious Body at Puruṣottama-kṣetra (and the Power of Hari-bhakti and the 108 Names)
In Vyāsas Unterweisung an Jaimini wird Hari-bhakti als höchste Läuterung gepriesen, besonders in Puruṣottama-kṣetra, wo Keśava weilt. Im Mittelpunkt steht Bhadratanu, ein Brāhmaṇa, der in Sinnlichkeit verfällt und seine vedischen Pflichten vernachlässigt, ja sogar an einem śrāddha-Tag eine Kurtisane aufsucht. Erschütterung und Reue erwachen in ihm, und er sucht den Weg der Wiedergutmachung. Nachdem er Mārkaṇḍeya verehrt und um eine Gabe gebeten hat, erhält er von Dāṃta ein praktisches Programm des kriyā-yoga: ethische Entsagung, Tempeldienst, Vollzug der pañca-mahā-yajñas, mantra-japa sowie die Rezitation der 108 Namen Viṣṇus mit vorgeschriebenem viniyoga und Meditation. Nach fünf Tagen hingebungsvoller Verehrung erscheint Hari, nimmt sein stuti und sein beichtendes Sühnen an, verleiht ihm standhafte bhakti über viele Geburten hinweg und schließt göttliche Freundschaft mit ihm. Auch Dāṃta empfängt darśana, und das Kapitel endet mit dem Lob der seltenen menschlichen Geburt und Bhārata-varṣas als Feld, auf dem Verehrung zur Befreiung führt.
No shlokas available for this adhyaya yet.