
The Glory of a Śabara Devotee: Cakrīkā’s Fruit-Offering and Viṣṇu’s Grace
Dieses Kapitel lehrt, dass Bhakti zu Hari gesellschaftlichen Rang und rituelle Abstammung überragt. Es erklärt, ein brāhmaṇa ohne Hingabe sei geringer als ein Ausgestoßener, der dem Herrn ergeben ist, denn wahre geistige Vornehmheit besteht in Gottesliebe. Darauf folgt die Erzählung aus dem Dvāpara-Zeitalter vom Śabara-Verehrer Cakrīkā. In spontaner Frömmigkeit bringt er Viṣṇu Früchte dar, obwohl er sie zuvor gekostet hat, da er die Reinheitsregeln nicht kennt. Als ihm eine Frucht im Hals stecken bleibt, treibt ihn die Angst, sie Murāri nicht darbringen zu können, bis zur Selbstverwundung; da erscheint Viṣṇu, preist seine unvergleichliche Hingabe, heilt ihn durch Berührung und nimmt seinen Lobpreis an. Cakrīkā erbittet keinen weltlichen Segen, sondern nur einen standhaften Geist im Herrn, und erlangt schließlich Befreiung (mokṣa). Die Lehre schließt: Viṣṇu wird allein durch Hingabe zufrieden, nicht durch Reichtum, Hymnen, Askese oder Japa.
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