
The Greatness of Rāma’s Name: The Courtesan and the Parrot; Yama’s Edict on Hari-bhaktas
PP.7.15 eröffnet mit vaiṣṇavischer Lehre: Das Universum und alle Gottheiten sind Anteile Viṣṇus, und das unablässige Gedenken an Haris Namen tilgt Sünde ohne zeitliche Begrenzung. Die Überlegenheit des heiligen Nāma wird betont: Erinnern und Aussprechen allein läutern. Es folgt eine belehrende Erzählung: Eine Kurtisane erwirbt einen Papagei, der darauf trainiert ist, „Rāma“ zu sprechen; durch dieses Wort werden beide gereinigt. Nach ihrem Tod wollen Yamas Boten (Yamadūtas) sie ergreifen, doch Viṣṇus Boten (Viṣṇudūtas) greifen ein; es kommt zum Kampf, und die Yamadūtas werden besiegt. Darauf verkündet Yama sein Edikt: Wer Rāma, Govinda, Keśava, Hari, Viṣṇu, Nārāyaṇa gedenkt oder ausspricht—besonders die Bhaktas, die Ekādaśī halten und Viṣṇu-pāda-jala bei sich tragen—darf von seinen Dienern nicht bestraft werden. Das Kapitel schließt mit weitreichendem Lob des Rāma-nāma, höher als Mantras, wirksam in Riten, auf Reisen, gegen Furcht und im Augenblick des Todes.
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