
The Greatness of Worship of the Blessed Lord (Viṣṇu–Lakṣmī Pūjā: Place, Mind, Offerings, and Merit)
Kapitel PP.7.14 lehrt, dass im Monat Mārgaśīrṣa die vaiṣṇavische Verehrung dem unvergänglichen Herrn Viṣṇu zusammen mit Mahālakṣmī dargebracht werden soll, jedoch nur unter rechten räumlichen und sozialen Bedingungen. Es nennt Verbote: unreine Gegenden, übelriechende Orte, Häuser der vom Dharma Gefallenen, Nähe zu Häretikern oder schweren Sündern sowie Umfelder von Weinen, Streit, Spott, Gier oder Sucht nach Geschenken. Dann wendet sich der Text der Ritualpsychologie zu: Täuschung und geistige Zerstreuung machen die Pūjā wirkungslos. Alles Handeln hängt vom Geist ab; ohne innere Reinheit bleiben selbst lange Askesen fruchtlos. Darum werden einspitzige Bhakti, das Meiden ablenkender Rede und das Vertrauen gelehrt, dass der Herr auch einfache Gaben—Blumen und frische Opfergaben—annimmt. Die zweite Hälfte zählt monatsbezogene Opfergaben auf: Zuckerrohrsaft und Speisen aus Zuckerrohr, Reis mit Milch oder Quark, neue Gewänder, dazu Dāna. Ebenso werden Tempelkünste—Muschelhorn, Glocke, Instrumente, Tanz und Gesang—gepriesen, deren Verdienst bis zur Wohnstatt Viṣṇus und zur Befreiung führt.
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