
Seasonal and Monthly Worship of Viṣṇu (Jyeṣṭha–Kārtika), Ritual Purity Rules, and the Greatness of the Lotus Offering
PP.7.13 lehrt zunächst die Verehrung Viṣṇus in der Jyeṣṭha‑Zeit: kühlendes Abhiṣeka, duftende Substanzen, Fächeln mit Chowries sowie Regeln zur Eignung von Tempel und Verehrungsort. Danach entfaltet sich eine monatliche Ordnung: In Āṣāḍha werden Quarkreis und Butter dargebracht; für Śrāvaṇa und Bhādra werden Blumen, Früchte, Speisegebote und Verbote festgelegt; in Āśvina wird der rechte Zeitpunkt für Wasseropfer bestimmt. Es folgt ein größerer Abschnitt über Reinheit und rituelle Ethik: Kleidung, Haar, Hausweihe, Tilaka und die Vaiṣṇava‑Waffenembleme als schützende und heilbringende Zeichen. Den Höhepunkt bildet die Kārtika‑Frömmigkeit—Lampenopfer, Tulasī/Bilva und besonders das Lotusopfer—samt einer Itihāsa-Erzählung: Ein ehemaliger Räuber wird durch das Darbringen auch nur eines einzigen Lotus an Viṣṇu erlöst, was die verwandelnde Kraft der Bhakti bis hin zu Jñāna und Mokṣa zeigt.
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