Adhyaya 11
Kriyayoga SaraAdhyaya 110

Adhyaya 11

Procedure for the Worship of Hari (Purity, Preparation, Pūjā Sequence, and Prasāda Theology)

Dieses Kapitel legt das vaiṣṇavische Morgenritual der Verehrung dar: frühes Aufstehen, Vorschriften zu Ausscheidung und śauca, rechte Reinigung mit Erde und Wasser sowie die Läuterung von Zähnen und Zunge unter strengen Zeit- und Methodenvorgaben. Danach legt der Verehrer die Nachtkleidung ab, gedenkt Nārāyaṇas und vollzieht Gesten des Erweckens und Dienens gegenüber Kṛṣṇa zusammen mit Lakṣmī. Es folgt die Tempel-sevā: alte Reste entfernen, fegen, mit Lehm und Kuhdung bestreichen—als außerordentlich verdienstvoll gerühmt. Beschrieben werden ferner die Reinigung von Gefäßen und Geräten, die Etikette des Badens, der Eintritt ins Heiligtum mit gewaschenen Füßen, geeigneter Sitz und Himmelsrichtung, das Bad der Gottheit (besonders mit Muschel und tulasī), sodann dikbandhana, saṅkalpa, nyāsa, Meditation auf Kṛṣṇa, upacāras, mantra-japa, naivedya sowie Umrundung und Niederwerfung. Am Ende steht die Lehre vom prasāda: nirmālya, der Duft der tulasī, Viṣṇupādodaka und naivedya vernichten Sünden. Letztlich wird bhakti als entscheidender Faktor für die Frucht der Verehrung erklärt.

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