Mahabharata Adhyaya 179
Vana ParvaAdhyaya 17937 Verses

Adhyaya 179

प्रावृट्-शरत्-वर्णनम् — Description of the Monsoon and Autumn; Sarasvatī in the Pāṇḍavas’ Exile

Upa-parva: Kāmyaka-vana & Sarasvatī-tīrtha Context (Seasonal Transition Episode)

Vaiśaṃpāyana describes the seasonal turn as the Pāṇḍavas remain in the forest: the heat-ending time gives way to prāvṛṭ, with dense, thunderous clouds covering sky and directions and continuous rain obscuring terrain markers. Rivers swell and roar; forests resound with the calls and movements of animals and birds affected by the rains. The narrative then shifts into śarat: skies become clear, stars visible, waters settle, and lotuses and lilies ornament rivers and ponds. Sarasvatī is presented as a pleasing, sanctified landscape—lush banks and abundant growth—bringing joy to the traveling heroes. A particularly auspicious autumn night at the junction of lunar phases is noted (Kārttikī), and the Pāṇḍavas associate with meritorious ascetics, gathering “excellent yoga” (yogam uttamam) as a marker of disciplined practice and instruction. At the rise of darkness, they depart with Dhaumya, charioteers, and attendants toward Kāmyaka forest, closing the chapter as a transitional movement between locales and narrative units.

Chapter Arc: Janamejaya’s curiosity is kindled: how could Bhima—whose life-force seems equal to “ten thousand nāgas”—ever be overpowered? → Bhima, swollen with the pride of strength (so bold he would even challenge Kubera), roams the auspicious Himalayan tracts—haunts of devas, ṛṣis, siddhas, and apsarās—yet turns that sacred wilderness into a hunting-ground, felling boars, buffaloes, and deer with fearless ferocity, his lion-roar shaking caves and scattering beasts. → In the deep forest, the earth itself seems to rise as an enormous ajagara appears—mountain-bodied, massive, strangely hued—and in a sudden, inexorable coil it seizes Bhima, arresting the very arm that had never known restraint. → Bhima’s rampage is halted; the chapter closes on the fact of his capture—strength checked by a greater, older power—setting the stage for the ensuing dialogue and the unraveling of the serpent’s true nature. → With Bhima bound in the ajagara’s grip, the question hangs: what force—fate, curse, or dharma—has taken the mighty Pandava prisoner, and how will he be freed?

Shlokas

Verse 1

हि आय ० (0) है 2 अष्टस प्तरत्याधेकशततमो< ध्याय: महाबली भीमसेनका हिंसक पशुओंको मारना और अजगरद्वारा पकड़ा जाना जनमेजय उवाच कथं नागायुतप्राणो भीमो भीमपराक्रम: भयमाहारयत तीव्र तस्मादजगरान्मुने,जनमेजयने पूछा--मुने! भयानक पराक्रमी भीमसेनमें ते दस हजार हाथियोंका बल थ। फिर उन्हें उस अजगरसे इतना तीव्र भय कैसे प्राप्त हुअ?

Janamejaya sprach: „O Weiser, wie konnte Bhīma—von schrecklicher Kraft und mit der Stärke von zehntausend Elefanten—durch jene Python in so heftige Furcht geraten?“

Verse 2

पौलस्त्यं धनदं युद्धे य आह्वयति दर्पित: नलिन्यां कदनं कृत्वा निहन्ता यक्षरक्षसाम्‌

Janamejaya sprach: „Wie kannst du Bhīmasena—der, vom Stolz auf seine Kraft geschwellt, sogar Dhanada (Kubera), den Sohn Pulastyas, zum Kampf herausforderte und nach einem Blutbad am Lotos-Teich zum Bezwinger von Yakṣas und Rākṣasas wurde—als furchtsam und von Unheil überwältigt schildern? Ich wünsche diese Begebenheit ausführlich zu hören, denn meine Neugier ist groß.“

Verse 3

त॑ं शंससि भयाविष्टमापन्नमरिसूदनम्‌ एतदिच्छाम्यहं श्रीतुं परं कौतूहलं हि मे

Janamejaya sprach: „Du schilderst Bhīmasena, den Feindbezwinger, als von Furcht ergriffen und in Not geraten. Ich möchte dies vollständig hören, denn es weckt in mir größtes Staunen: Wie kann der Held, der im Stolz seiner Kraft sogar Kubera, den Sohn Pulastyas, herausforderte und am Ufer von Kuberās See Puṣkariṇī viele Yakṣas und Rākṣasas erschlug, nun als erschrocken und bedrängt gelten?“

Verse 4

वैशम्पायन उवाच बन्नाश्चयें वने तेषां वसतामुग्रधन्विनाम्‌ प्राप्तानामाश्रमाद्‌ राजन्‌ राजर्षे्वृषपर्वण:

Vaiśampāyana sprach: „O König, als jene grimmigen Bogenschützen—die Pāṇḍavas—im Wald lebten, kam zu ihnen, aus der Einsiedelei herbeigekommen, der königliche Weise Vṛṣaparvan.“

Verse 5

यदृच्छया धनुष्पाणिरबद्धखड्‌गो वृकोदर: ददर्श तद्‌ वन रम्यं देवगन्धर्वसेवितम्‌

Vaiśampāyana sprach: „Zufällig stieß Vṛkodara (Bhīma), den Bogen in der Hand und das Schwert noch nicht fest gegürtet, auf jenen lieblichen Wald—von Göttern und Gandharvas besucht—und schaute seine Schönheit.“

Verse 6

स ददर्श शुभान्‌ देशान्‌ गिरेहिमवतस्तदा देवर्षिसिद्धचरितानप्सरोगणसेवितान्‌

Vaiśampāyana sprach: Da erblickte er die glückverheißenden Gegenden des Himālaya — Länder, die von göttlichen Sehern und vollendeten Siddhas aufgesucht werden und stets von Scharen der Apsaras geziert sind.

Verse 7

चकोरैरुपचक्रैश्व पक्षिभिर्जीवजीवकै: कोकिलेभ्भड्गराजैश्व तत्र तत्र निनादितान्‌,वहाँ भिन्न-भिन्न स्थानोंमें चकोर, उपचक्र, जीव-जीवक, कोकिल और भृंगराज आदि पक्षी कलरव करते थे

Vaiśampāyana sprach: In jenem Wald hallten an mancherlei Orten die Rufe vieler Vögel wider — cakoras, upacakras, jīva-jīvakas, Kuckucke und bhr̥ṅgarājas — und erfüllten die Szene mit lebendigem, glückverheißendem Klang.

Verse 8

नित्यपुष्पफलैव॑क्षैर्हिमसंस्पर्शकोमलै: उपेतान्‌ बहुलच्छायैर्मनोनयननन्दनै:

Vaiśampāyana sprach: Die Bäume dort waren stets beladen mit Blüten und Früchten. Vom Hauch des Schnees gemildert, breiteten sie reichen, dichten Schatten aus und erfreuten Geist und Auge schon durch ihren Anblick.

Verse 9

स सम्पश्यन्‌ गिरिनदीर्वैदूर्यमणिसंनिभै: सलिलैहिमसंकाशै्हँसकारण्डवायुतै:

Vaiśampāyana sprach: Als er weiterzog, erblickte er aus den Bergen geborene Flüsse, deren Wasser wie Vaidūrya-Edelsteine schimmerte — klar und kühl wie Schnee — belebt von Schwänen und kāraṇḍava-Enten.

Verse 10

उन वृक्षोंसे सुशोभित प्रदेशों तथा वैदूर्यमणिके समान रंगवाले, हिमसदृश स्वच्छ, शीतल सलिल-समूहसे संयुक्त पर्वतीय नदियोंकी शोभा निहारते हुए वे सब ओर घूमते थे। नदियोंकी उस जलराशिमें हंस और कारण्डव आदि सहसौरों पक्षी किलोलें करते थे ।।

Vaiśampāyana sprach: Sie wanderten nach allen Seiten und betrachteten die Schönheit der von Bäumen geschmückten Gegenden sowie der Gebirgsflüsse, die sich mit weiten Wassermassen verbanden — klar, kühl und rein wie Schnee und schimmernd in der Farbe des Vaidūrya-Edelsteins. In diesen Wassern tummelten sich tausend und abertausend Vögel — Schwäne, kāraṇḍavas und andere — und ließen ihre Rufe erschallen. Und die hoch aufragenden deodāra-Wälder, vermischt mit duftendem haricandana sowie mit tuṅga- und kālīyaka-Bäumen, erschienen wie Netze, die ausgelegt sind, um die Wolken zu fangen, so dicht und so erhaben waren sie.

Verse 11

मृगयां परिधावन्‌ स समेषु मरुधन्वसु विध्यन्‌ मृगान्‌ शरै: शुद्ध क्षचार स महाबल:,महाबली भीम सारे मरु प्रदेशमें शिकारके लिये दौड़ते और केवल बाणोंद्वारा हिंसक पशुओंको घायल करते हुए विचरा करते थे

Vaiśampāyana sprach: Der mächtige Bhīma streifte über die ebenen Weiten der Wüste und jagte im Lauf der Beute nach. Mit seinen Pfeilen streckte er wilde Tiere nieder und zog mit disziplinierter Kraft durch das dürre Land — ein Bild gezügelter Gewalt, auf Überleben und Schutz gerichtet, nicht auf mutwillige Grausamkeit.

Verse 12

भीमसेनस्तु विख्यातो महान्तं दंष्टिणं बलात्‌ निघ्नन्‌ नागशतप्राणो वने तस्मिन्‌ महाबल:

Vaiśampāyana sprach: Bhīmasena, berühmt für seine ungeheure Kraft, streckte in jenem Wald allein durch schiere Gewalt selbst ein riesiges, stoßzahnbewehrtes Tier nieder. Mit der Stärke von hundert Elefanten begabt, beherrschte der Mächtige die Wildnis durch unwiderstehliche Körperkraft.

Verse 13

मृगाणां स वराहाणां महिषाणां महाभुज: विनिष्नंस्तत्र तत्रेव भीमो भीमपराक्रम:

Vaiśampāyana sprach: Der starkarmige Bhīma — dessen Kraftentfaltung wahrhaft furchterregend war — ging auf die Jagd und streckte hier und dort Hirsche, Wildschweine und sogar wilde Büffel nieder. Die Stelle betont Bhīmas gewaltige Stärke und den harten, vom Überleben geprägten Ton des Waldlebens, in dem die Jagd zugleich Machtdemonstration und Lebensunterhalt im Exil ist.

Verse 14

स मातज्गशतप्राणो मनुष्पशतवारण: सिंहशार्दूलविक्रान्तो वने तस्मिन्‌ महाबल:

Vaiśampāyana sprach: In jenem Wald stand der Mächtige, erfüllt von der Lebenskraft hundert brünstiger Elefanten, fähig, den Ansturm von hundert Männern zugleich zu hemmen, und voranschreitend mit der Tapferkeit von Löwe und Tiger. Der Vers betont Bhīmas überwältigende Stärke als schützende Macht — eine Energie, die, dem Dharma gemäß, zum Schild der Wehrlosen und zur Abschreckung des Unrechts in der Wildnis des Exils wird.

Verse 15

वृक्षानुत्पाटपामास तरसा वै बभज्ज च पृथिव्याश्व प्रदेशान्‌ वै नादयंस्तु वनानि च

Vaiśampāyana sprach: Mit stürmischer Wucht riss Bhīma Bäume aus und zerschmetterte sie. Mit seinem Brüllen ließ er die Züge jenes wilden Landes und den ganzen Wald widerhallen — und zeigte eine Kraft wie die berauschter Elefantenfürsten und einen Mut wie Löwe oder Tiger, der den Ansturm vieler Männer zugleich zu hemmen vermag.

Verse 16

पर्वताग्राणि वै मृदूनन्‌ नादयानश्न विज्वर: प्रक्षिपन्‌ पादपांश्चापि नादेनापूरयन्‌ महीम्‌

Vaiśampāyana sprach: Unbekümmert und furchtlos zertraten sie die Berggipfel, rissen Bäume aus und schleuderten sie umher; und mit einem löwengleichen Brüllen ließen sie die ganze Erde widerhallen.

Verse 17

वेगेन न्‍्यपतद्‌ भीमो निर्भयश्व पुनः पुनः आस्फोटयन क्ष्वेडयंश्व॒ तलतालांश्व वादयन्‌,वे निर्भय होकर बार-बार वेगपूर्वक कूदते-फाँदते, ताल ठोंकते, सिंहनाद करते और तालियाँ बजाते थे

Vaiśampāyana sprach: Furchtlos sprang und stürmte Bhīma immer wieder mit großer Schnelligkeit — klatschte und schlug die Handflächen gegeneinander, stieß laute Schlachtrufe aus und ließ dröhnende Schläge widerhallen.

Verse 18

चिरसम्बद्धदर्पस्तु भीमसेनो वने तदा गजेन्द्राश्न महासत्त्वा मृगेन्द्राश्ष महाबला:

Vaiśampāyana sprach: Damals im Wald begegnete Bhīmasena — dessen Stolz lange gezügelt gewesen war — mächtigen Wesen: herrschaftlichen Elefanten von großem Geist und kraftvollen Königen der Tiere.

Verse 19

क्वचित्‌ प्रधावंस्तिष्ठ॑श्न॒ क्वचिच्चोपविशंस्तथा

Vaiśampāyana sprach: Bald rannte er, bald blieb er stehen, bald setzte er sich; vom Verlangen nach Beute getrieben, streifte jener Held von großem Mut und gewaltiger Kraft furchtlos durch den schrecklichen Wald und versetzte alle Lebewesen in Angst.

Verse 20

मृगप्रेप्सुर्महारौद्रे वने चरति निर्भय: स तत्र मनुजव्याप्रो वने वनचरोपम:

Vaiśampāyana sprach: Begierig, Hirsche zu jagen, zog er furchtlos durch jenen schaurigen Wald. Dort, auf sein menschliches Vorhaben gerichtet, streifte er durch das Gehölz wie ein wahrer Bewohner der Wildnis.

Verse 21

पदभ्यामभिसमापेदे भीमसेनो महाबल: स प्रविष्टो महारण्ये नादान्‌ नदति चाद्भुतान्‌

Vaiśampāyana sprach: Der überaus mächtige Bhīmasena schritt schnellen Fußes voran. Tief in den großen Wald eingedrungen, begann er mit erstaunlichen Rufen zu brüllen—als Machterweis, um jede dort lauernde Gefahr zu überwältigen und die vor ihm liegende Aufgabe voranzutreiben.

Verse 22

ततो भीमस्य शब्देन भीता: सर्पा गुहाशया:

Da flohen, vom donnernden Ruf Bhīmas erschreckt, die in den Höhlen wohnenden Schlangen in größter Hast. Bhīmasena schritt unbeirrt weiter und nahm ihre Spur auf. Strahlend wie der erhabenste der Götter und von gewaltiger Kraft, erblickte er bald eine kolossale Python—so schrecklich, dass einem die Haare zu Berge standen—die sich um eine weite Höhle geschlungen hatte und in einem schwer zugänglichen Teil des Berges hauste.

Verse 23

अतकिक्रान्तास्तु वेगेन जगामानुसूत: शनै: ततो5मरवरप्रख्यो भीमसेनो महाबल:

Vaiśampāyana sprach: Die Schlangen, vom Schrecken über ihre Grenzen hinausgetrieben, flohen in rasender Eile; und Bhīmasena folgte ihnen, langsam, doch unbeirrbar. Da ging der mächtige Bhīmasena—strahlend wie der erhabenste der Götter—weiter voran und erblickte eine kolossale Python, so furchtbar, dass einem die Haare zu Berge standen, die in einem schwer zugänglichen Bergwinkel hauste und mit ihrem riesigen Leib eine weite Höhle umschlang.

Verse 24

स ददर्श महाकायं भुजज़्ं लोमहर्षणम्‌ गिरिदुर्गे समापन्नं कायेनावृत्य कन्दरम्‌

Vaiśampāyana sprach: Da erblickte Bhīma eine riesenhafte Schlange, so furchterregend, dass einem die Haare zu Berge standen. In einer rauen Bergfeste hatte sie sich zusammengerollt und mit ihrem Leib eine Höhle bedeckt.

Verse 25

पर्वताभोगवर्ष्माणमतिकायं महाबलम्‌ चित्राड़मड़जैश्षित्रैर्हरिद्रासद्शच्छविम्‌

Vaiśaṃpāyana sprach: „Sein Leib war weit wie ein Gebirgszug—ungeheuer an Größe und von gewaltiger Kraft. Seine Glieder wirkten befremdlich, überall von ungewöhnlichen Zeichen gezeichnet, und seine Haut war gelb wie Kurkuma. Mit vier glänzenden Fangzähnen glich sein Maul einer Höhle; seine Augen waren glühend rot, als speiten sie Feuer. Immer wieder leckte er beide Seiten seiner Kiefer. Diese schreckliche Schlange, die alle Wesen wie Kālāntaka und Yama in Furcht versetzte, schien andere mit zischendem Atem und löwenartigem Brüllen zu schelten.“

Verse 26

गुहाकारेण वक्‍्त्रेण चतुर्दष्टेण राजता दीप्ताक्षेणातिताम्रेण लिहानं सृक्किणी मुहुः

Vaiśampāyana sprach: Mit einem höhlenartigen Rachen, glänzend von vier Fangzähnen, und mit flammenden, tiefroten Augen leckte es immer wieder die Mundwinkel. Diese schreckliche Schlange—Kālāntaka und Yama gleich an der Macht, alle Wesen zu erschrecken—schien andere mit dem Zischen ihres Atems und einem löwenartigen Brüllen zu schelten und verkörperte die Furcht, die entsteht, wenn rohe Kraft nicht durch Dharma gezügelt wird.

Verse 27

त्रासनं सर्वभूतानां कालान्तकयमोपमम्‌ निःश्वासक्ष्वेडनादेन भर्त्सयन्तमिव स्थितम

Vaiśampāyana sprach: Dort stand jene schreckliche Schlange, die alle Geschöpfe in Angst versetzte—als wären Kālāntaka und Yama selbst zugegen—und sie schien andere mit dem Donner ihres Atems und ihrem zischenden Brüllen zu schelten und einzuschüchtern. Die Stelle betont, dass Furcht aus bloßer Kraft und Erscheinung erwachsen kann und die Standhaftigkeit wie auch das Urteilsvermögen derer prüft, die ihr begegnen.

Verse 28

स भीम॑ सहसाभ्येत्य पृदाकु: कुपितो भृशम्‌ जग्राहाजगरो ग्राहो भुजयोरुभयोरबलात्‌

Da stürzte Pṛdāku, die würgende Schlange, von wilder Wut erfasst, plötzlich heran und stellte sich Bhīma entgegen. Dieser fesselnde Nāga—mit einem Griff wie der eines Krokodils—schoss vor und packte Bhīma mit Gewalt, beide Arme fest umklammernd. Die Begebenheit zeigt, wie ungebändigter Zorn und jähe Gewalt selbst den Stärksten binden können, und bereitet die Betrachtung über Selbstzucht, rechtes Handeln und die Grenzen bloßer Körperkraft vor.

Verse 29

तेन संस्पृष्टगात्रस्य भीमसेनस्य वै तदा संज्ञा मुमोह सहसा वरदानेन तस्य हि,उस समय भीमसेनके शरीरका उससे स्पर्श होते ही वे भीमसेन सहसा अचेत हो गये। ऐसा इसलिये हुआ कि उस सर्पको वैसा ही वरदान मिला था

Vaiśampāyana sprach: Als er (die Schlange) Bhīmasenas Körper berührte, verlor Bhīma plötzlich das Bewusstsein. Das geschah, weil jener Schlange ein Segen verliehen worden war, der ihrer Berührung eine solche Wirkung gab.

Verse 30

दशनागसहस््राणि धारयन्ति हि यद्‌ बलम्‌ तद्‌ बलं भीमसेनस्य भुजयोरसमं परै:,दस हजार गजराज जितना बल धारण करते हैं, उतना ही बल भीमसेनकी भुजाओंमें विद्यमान था। उनके बलकी और कहीं समता नहीं थी

Vaiśampāyana sprach: Die Kraft, die zehntausend mächtige Elefanten zu tragen vermögen—eine solche Kraft wohnte in Bhīmasenas Armen. Niemand konnte seiner Macht gleichkommen, was seine außergewöhnliche Fähigkeit hervorhebt, seine Brüder zu schützen und Widrigkeiten zu begegnen, wenn Dharma bedroht ist.

Verse 31

स तेजस्वी तथा तेन भुजगेन वशीकृतः विस्फुरन्‌ शनकैर्भीमो न शशाक विचेष्टितुम्‌,ऐसे तेजस्वी भीम भी उस अजगरके वशमें पड़ गये। वे धीरे-धीरे छटपटाते रहे, परंतु छूटनेकी अधिक चेष्टा करनेमें सफल न हो सके

Vaiśampāyana sprach: So geriet auch der strahlende Bhīma unter die Gewalt jener Schlange. Obgleich er sich nach und nach wand und rang, vermochte er keinen wirksamen Versuch zu tun, sich zu befreien.

Verse 32

नागायुतसमप्राण: सिंहस्कन्धो महाभुज: गृहीतो व्यजहात्‌ सत्त्वं वरदानविमोहितः

Vaiśampāyana sprach: Obgleich seine Lebenskraft der von zehntausend Elefanten glich, mit Schultern wie ein Löwe und mächtigen Armen, verlor er, als er gepackt war, den Mut — sein Geist war durch die der Schlange verliehene Gunstgabe betört.

Verse 33

स हि प्रयत्नमकरोत्‌ तीव्रमात्मविमोक्षणे न चैनमशकद्‌ वीर: कथंचित्‌ प्रतिबाधितुम्‌

Vaiśampāyana sprach: Er setzte alles daran, sich selbst zu befreien, doch der heldenhafte Bhīmasena vermochte die Schlange auf keine Weise zu hemmen oder zu bezwingen.

Verse 177

इस प्रकार श्रीमह्याभारत वनपर्वके अन्तर्गत आजगरपर्वमें पाण्डवोंका पुन: द्वैतवनमें प्रवेशविषयक एक सौ सतहतत्तरवाँ अध्याय पूरा हुआ

So endet das hundertundsiebenundsiebzigste Kapitel des Ājagara-Abschnitts innerhalb des Vana Parva der Śrī Mahābhārata, das die Rückkehr der Pāṇḍavas und ihren erneuten Eintritt in den Dvaita-Wald schildert.

Verse 178

इति श्रीमहाभारते वनपर्वणि आजगरपर्वणि अजगरग्रहणे अष्टसप्तत्यधिकशततमो< ध्याय:,इस प्रकार श्रीमह्या भारत वनपर्वके अन्तर्गत आजगरपर्वमें भीमयेनका अजगरद्वारा ग्रहणसम्बन्धी एक सौ अठहत्तरवाँ अध्याय पूरा हुआ

So endet in der Śrī Mahābhārata, im Vana Parva — im Ājagara-Episode über das Ergreifen durch die Schlange — das hundertachtundsiebzigste Kapitel. Hier schließt sich der Bericht, wie Bhīma vom großen Ājagara gepackt wurde.

Verse 183

भीमसेनस्य नादेन व्यमुठ्जन्त गुहा भयात्‌ वनमें घूमते हुए भीमसेनका बलाभिमान दीर्घकालसे बहुत बढ़ा हुआ था। उस समय उनकी सिंह-गर्जनासे महान्‌ बलशाली गजराज और मृगराज भी भयसे अपना स्थान छोड़कर भाग गये

Vaiśampāyana sprach: Beim donnernden Brüllen Bhīmasenas wurden die Höhlen aus Furcht verlassen. Lange schon, während Bhīma durch den Wald streifte, war sein Stolz auf die eigene Kraft immer weiter angeschwollen; und in jenem Augenblick flohen selbst mächtige Elefantenfürsten und der König der Tiere—der Löwe—von ihren Plätzen, erschüttert von seinem löwengleichen Gebrüll.

Verse 213

त्रासयन्‌ सर्वभूतानि महासत्त्वपराक्रम: वे कहीं दौड़ते

Vaiśampāyana sprach: Von ungeheurer Tapferkeit und heldischer Kraft erfüllt, bewegte er sich furchtlos in jenem schrecklichen Wald, begierig nach Beute—bald rennend, bald reglos stehend, bald sitzend. Bhīma, der Beste der Männer und von gewaltiger Stärke, ging zu Fuß wie ein Waldjäger; sein Mut und seine Tatkraft waren groß. Als er in das dichte Gehölz eindrang, versetzte er alle Wesen in Schrecken und stieß ein wunderbares, donnerndes Brüllen aus.

Frequently Asked Questions

No explicit dilemma is staged as debate; the ethical pressure is ambient: sustaining disciplined conduct and purposeful movement during exile amid environmental uncertainty (flooded terrain, obscured landmarks) and social vulnerability.

The chapter models how external cycles (seasons, rivers, night-sky clarity) can be read as supports for inner regulation—endurance in disruption (monsoon) and reflective clarity in stability (autumn), reinforced through association with tapasvins and yogic discipline.

A formal phalaśruti is not stated; the meta-signal is the explicit valuation of ‘yogam uttamam’ gathered with ascetics and the designation of Sarasvatī as ‘puṇya-tīrtha,’ framing the episode as ethically and ritually significant within the exile narrative.

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