अव्यक्त–व्यक्त–कारणकार्यविवेकः
Avyakta–Vyakta and Causality: Discrimination of Field and Knower
अन्तरात्मा तथा देहमाविश्येन्द्रियरश्मिभि: । प्राप्येन्द्रिययुणान् पडच सो<स्तमावृत्य गच्छति
antarātmā tathā deham āviśyendriya-raśmibhiḥ | prāpyendriya-guṇān pañca so 'stam āvṛtya gacchati ||
Bhishma sprach: Wenn das innere Selbst in den Leib eintritt, breitet es sich durch die „Strahlen“ der Sinne aus und erfasst mittels dieser Sinnesfunktionen die fünf Gegenstände der Erfahrung. Wenn es beim Tod fortgeht, zieht es diese Kräfte wieder in sich zurück und schreitet weiter—so wie die Sonne, wenn sie aufgeht, ihre Strahlen in alle Richtungen sendet und beim Untergang eben diese Strahlen in sich zurücknimmt. Die ethische Lehre lautet: Verkörperte Erfahrung ist nur eine vorübergehende Projektion des Bewusstseins durch die Sinne; darum soll man das Sinnenleben nicht mit dem Selbst verwechseln und sich nicht an Dinge klammern, als wären sie dauerhaft.
भीष्म उवाच
The Self is distinct from the body and senses: it ‘projects’ experience through the senses to grasp the five sense-objects, and at death it withdraws those faculties and moves on. Hence one should cultivate detachment and self-knowledge rather than identify with sensory life.
In Shanti Parva’s instruction on dharma and liberation, Bhishma explains to the listener how the jiva/inner Self operates in embodiment, using the sun’s rays as a simile for the senses spreading out during life and being gathered back at the time of departure.