Mahabharata Adhyaya 26
Drona ParvaAdhyaya 2687 Versesकौरव पक्ष का दबाव बढ़ता है—विशेषतः भगदत्त के गज-आक्रमण से—पर पाण्डव पक्ष संगठित होकर उसे थामने लगता है।

Adhyaya 26

Bhagadatta’s Advance, the Saṃśaptaka Challenge, and Arjuna’s Counterstrike (द्रोणपर्व, अध्याय २६)

Upa-parva: Saṃśaptaka-saṃgrāma (Episode of the Saṃśaptakas’ engagement) within Droṇa-parva

Saṃjaya reports to Dhṛtarāṣṭra that Arjuna, observing the rising dust and hearing the distinctive roar of elephants, infers Bhagadatta’s rapid approach. Arjuna assesses Bhagadatta’s exceptional elephant-war expertise and the battlefield potency of his mount, concluding that only he and Kṛṣṇa can effectively check this threat. Kṛṣṇa drives the chariot toward the sector being disrupted by Bhagadatta, but a large Saṃśaptaka force of mahārathas and allied contingents issues a direct challenge, attempting to fix Arjuna in place. Arjuna experiences a tactical division of mind—whether to turn back or proceed—then resolves firmly to the Saṃśaptakas’ neutralization. He engages alone against massed chariot forces and withstands dense arrow volleys that obscure chariot, horses, and riders. When Kṛṣṇa shows visible strain, Arjuna employs a force-multiplying astra (noted as the vajrāstra) to dismantle the attackers’ combat capacity: severing hands, weapons, standards, charioteers, and mounts; bringing down elephants and cavalry; and producing a rout-like collapse of the immediate assault. Supernatural observers acclaim his feat; Kṛṣṇa expresses astonished approval. After largely eliminating the Saṃśaptakas positioned before him, Arjuna instructs Kṛṣṇa to proceed toward Bhagadatta, returning to the broader operational objective.

Chapter Arc: धृतराष्ट्र, रणभूमि के बिखरते मोर्चों के बीच, संजय से पूछते हैं—संशप्तकों के सामने अर्जुन ने क्या किया और वे पार्थ के विरुद्ध कैसे जूझे; उसी क्षण कथा का फलक भीम की ओर मुड़ता है, जहाँ गज-सेना के साथ उसका प्रचण्ड संग्राम उठ खड़ा होता है। → पाण्डव-सेना के अलग-अलग दलों में भिड़ते ही भीम स्वयं नागानीक (हाथियों की पंक्ति) पर टूट पड़ता है। सामने भगदत्त का महागज कालयान (दस हज़ार हाथियों के बल-सा) कुम्हार के चाक की तरह घूमता, सूँड़ से जल उछालकर घोड़ों को त्रस्त करता और पंक्तियाँ तोड़ता है; युधिष्ठिर भी भगदत्त को रोकने का प्रयत्न करते हैं, पर गज-वेग और राज-पराक्रम से दबाव बढ़ता जाता है। → भगदत्त के हाथी का उन्मत्त चक्रवात—जल-वर्षा से घोड़ों का बिदकना, रथों का बिखरना, और पाण्डव योद्धाओं का एक साथ उस गजराज को घेरकर रोकने का उग्र प्रयास—यहीं अध्याय का शिखर बनता है, जहाँ गज-युद्ध मनुष्य-युद्ध से भी अधिक भयावह रूप ले लेता है। → घेराबंदी और प्रत्याक्रमण के बीच पाण्डव पक्ष भगदत्त के गज-आक्रमण को तत्काल निस्तेज करने की दिशा में संगठित होता है; रणभूमि में शंख-नाद, सिंहनाद और धूल-धूम्र के बीच मोर्चे फिर से जमने लगते हैं, पर भगदत्त का भय अभी पूरी तरह टला नहीं दिखता। → भीम और पाण्डव-वीरों द्वारा घिरे हुए भी भगदत्त का गजराज अगले ही क्षण किस ओर टूटेगा—और किस रथ को रौंदेगा—यह अनिश्चितता अध्याय को आगे की तीव्रता पर छोड़ देती है।

Shlokas

Verse 1

(दाक्षिणात्य अधिक पाठके ५ श्लोक मिलाकर कुल ७० श्लोक हैं।) अपन बक। ] अति्ऑशाए:< षड्विशो<5ध्याय: भीमसेनका भगदत्तके हाथीके साथ युद्ध

Dhṛtarāṣṭra sprach: „Sañjaya, als sich die Krieger so neu formierten und erneut, in getrennten Abteilungen, zur Schlacht vorstießen, und die Kaurava-Helden ihnen entgegenrückten, wie kämpften da die Söhne Pāṇḍus und meine ungestümen Streiter gegeneinander? Berichte mir, wie sich der Zusammenstoß entfaltete, als beide Seiten, von Entschlossenheit und Rivalität getrieben, aufs Feld zurückkehrten.“

Verse 2

किमर्जुनश्वाप्पकरोत्‌ संशप्तकबलं प्रति | संशप्तका वा पार्थस्य किमकुर्वत संजय

Dhṛtarāṣṭra fragte: „Sañjaya, was tat Arjuna gegen die Streitmacht der Saṃśaptakas? Oder was taten die Saṃśaptakas Pārtha (Arjuna) an?“

Verse 3

संजय उवाच तथा तेषु निवृत्तेषु प्रत्युद्यातेषु भागश: । स्वयमभ्यद्रवद्‌ भीम॑ नागानीकेन ते सुत:

Sañjaya sagte: „O König, als die Truppen der Pāṇḍavas umkehrten und in getrennten Abteilungen wieder in die Schlacht zurückkehrten und die Kaurava-Krieger vorrückten, um ihnen zu begegnen, da stürmte dein Sohn Duryodhana selbst auf Bhīmasena los, gestützt von einem Bataillon Elefanten.“

Verse 4

स नाग इव नागेन गोवृषेणेव गोवृष: । समाहूत: स्वयं राज्ञा नागानीकमुपाद्रवत्‌,जैसे हाथीसे हाथी और साँड़से साँड़ भिड़ जाता है, उसी प्रकार राजा दुर्योधनके ललकारनेपर भीमसेन स्वयं ही हाथियोंकी सेनापर टूट पड़े

Sañjaya sprach: Wie ein Elefant gegen einen Elefanten anstürmt, wie ein Stier einem Stier im Kampf begegnet, so stürmte Bhīmasena—vom König persönlich herausgefordert—geradewegs auf das Elefantenkorps zu.

Verse 5

स युद्धकुशल: पार्थो बाहुवीर्येण चान्वित: । अभिनत्‌ कुञ्जरानीकमचिरेणैव मारिष

Sañjaya sprach: Der Sohn der Kuntī, kriegskundig und mit Kraft und Tapferkeit der Arme begabt, zerschmetterte das Elefantenkorps in kurzer Zeit.

Verse 6

ते गजा गिरिसंकाशा: क्षरन्त: सर्वतो मदम्‌ । भीमसेनस्य नाराचैविंमुखा विमदीकृता:

Sañjaya sprach: Jene Elefanten, berggleich an Größe, ließen nach allen Seiten den Rauschsaft fließen. Doch als Bhīmasenas scharfe Pfeile sie durchbohrten, wich ihre Trunkenheit; ihrer Kampfwut beraubt, wandten sie sich vom Gefecht ab und flohen.

Verse 7

विधमेदभ्रजालानि यथा वायु: समुद्धत: । व्यधमत्‌ तान्यनीकानि तथैव पवनात्मज:

Sañjaya sprach: „Wie ein vom Sturm getriebener Wind Wolkenmassen zerstreut, so zerstreute der Sohn des Windgottes jene Schlachtordnungen.“

Verse 8

जैसे जोरसे उठी हुई वायु मेघोंकी घटाको छिलन्न-भिन्न कर डालती है, उसी प्रकार पवनपुत्र भीमसेनने उन समस्त गजसेनाओंको तहस-नहस कर डाला ।।

Sañjaya sprach: Wie ein mächtiger Wind sich erhebt und Wolkenmassen zerfetzt, so zerschlug und verwüstete Bhīmasena, der Sohn des Windgottes, all jene Elefantenbataillone. Und während er seine Pfeile unter die Elefanten entsandte, leuchtete Bhīma dort—wie die eben aufgegangene Sonne, die ihre Strahlen über alle Welten ausbreitet.

Verse 9

जैसे उदित हुए सूर्य समस्त भुवनोंमें अपनी किरणोंका विस्तार करते हैं, उसी प्रकार भीमसेन उन हाथियोंपर बाणोंकी वर्षा करते हुए शोभा पा रहे थे ।।

Sañjaya sprach: Von Bhīmas Pfeilen getroffen, erschienen die Elefanten—dicht aneinandergedrängt—glanzvoll, wie mannigfaltige Wolken am Himmel, von den Strahlen der Sonne durchwoben.

Verse 10

तथा गजानां कदन॑ कुर्वाणमनिलात्मजम्‌ । क्रुद्धों दुर्योधनो5भयेत्य प्रत्यविध्यच्छितै: शरै:

Sañjaya sprach: Da, als Bhīmasena—der Sohn des Windes—unter den Elefanten ein Gemetzel anrichtete, stürmte Duryodhana, von Zorn entflammt, heran, stellte ihn und durchbohrte ihn mit scharfen Pfeilen.

Verse 11

तत: क्षणेन क्षितिपं क्षतजप्रतिमेक्षण: । क्षयं निनीषुर्निशितैर्भीमो विव्याध पत्रिभि:

Sañjaya sprach: Als Bhīma dies sah, wurden seine Augen blutrot. Im selben Augenblick, entschlossen, den König ins Verderben zu stürzen, durchbohrte er Duryodhana mit scharfen, befiederten Pfeilen.

Verse 12

स शराचितसर्वाड्ि: क्रुद्धों विव्याध पाण्डवम्‌ | नाराचैरर्करश्म्याभैर्भीमसेनं स्मयजन्निव

Sañjaya sprach: Obgleich all seine Glieder von Pfeilen bedeckt waren, traf Duryodhana, vom Zorn gepackt, den Pāṇḍava Bhīmasena mit nārāca-Geschossen, die wie Sonnenstrahlen leuchteten, und verwundete ihn, als lächle er dabei spöttisch.

Verse 13

तस्य नागं मणिमयं रत्नचित्रध्वजे स्थितम्‌ । भल्‍ल्लाभ्यां कार्मुकं चैव क्षिप्रं चिच्छेद पाण्डव:

Sañjaya sprach: O König! Auf seinem wunderlich mit Edelsteinen geschmückten Banner stand eine nāga aus kostbarem Juwel. Bhīma, der Sohn Pāṇḍus, hieb sie sogleich mit zwei bhalla-Pfeilen herab und zerschlug auch seinen Bogen in Stücke.

Verse 14

दुर्योधनं पीड्यमानं दृष्टवा भीमेन मारिष । चुक्षो भयिषुरभ्यागादड़ो मातड़मास्थित:

Sañjaya sprach: O Ehrwürdiger, als er sah, wie Duryodhana von Bhīma hart bedrängt wurde, rückte der König von Aṅga—entschlossen, Bhīma zu reizen und aus der Fassung zu bringen—vor, um ihn zu stellen, auf einem brünstigen, tobenden Elefanten. Die Szene zeigt, wie im moralischen Verfall des Krieges die Kämpfer nicht nur zum Schutz der Verbündeten heranstürmen, sondern auch, um den Zorn des Gegners zu entfachen und seine Sammlung zu brechen.

Verse 15

तमापतत्तं नागेन्द्रमम्बुदप्रतिमस्वनम्‌ । कुम्भान्तरे भीमसेनो नाराचैरार्दयद्‌ भूशम्‌

Sañjaya sprach: Als Bhīmasena den herrlichen Elefanten auf sich zustürmen sah, dessen Brüllen einem Gewitterwolken-Donner glich, verwundete er ihn heftig mit nārāca-Pfeilen und traf ihn schwer zwischen den Schläfen. In der harten Notwendigkeit des Schlachtfeldes begegnet der Krieger überwältigender Gewalt mit entschlossener Gegenkraft, um einen tödlichen Ansturm zu stoppen und die Seinen zu schützen.

Verse 16

तस्य कायं विनिर्भिद्य न्यमज्जद्‌ धरणीतले । ततः पपात द्विरदो वज्ाहत इवाचल:,भीमसेनका नाराच उस हाथीके शरीरको विदीर्ण करके धरतीमें समा गया, इससे वह गजराज वज्के मारे हुए पर्वतकी भाँति पृथ्वीपर गिर पड़ा

Sañjaya sprach: Der Pfeil durchbohrte den Leib des Elefanten und sank in die Erde. Darauf stürzte der gewaltige Stoßzahnträger zu Boden wie ein Berg, den Indras Vajra getroffen hat—ein Bild für die schreckliche Endgültigkeit der Gewalt im Krieg.

Verse 17

तस्यावर्जितनागस्य म्लेच्छस्याध: पतिष्यत: । शिरश्रिच्छेद भल्लेन क्षिप्रकारी वृकोदर:

Sañjaya sprach: Als jener Mleccha-Krieger—noch immer nicht von seinem Elefanten getrennt—im Begriff war, mit ihm hinabzustürzen, trennte der schnell handelnde Vṛkodara (Bhīma) ihm mit einem bhalla-Pfeil den Kopf ab. Die Szene betont die erbarmungslose Unmittelbarkeit der Schlachtfeldgerechtigkeit, in der entschlossene Gewalt die Gefahr ohne Zögern ausschaltet.

Verse 18

तस्मिन्‌ निपतिते वीरे सम्प्राद्रवत सा चमू: । सम्भ्रान्ताश्वद्धिपरथा पदातीनवमृदू्नती

Als jener Held zu Boden fiel, brach das ganze Heer auseinander und floh. Pferde, Elefanten und Wagen, von Panik ergriffen, wirbelten in Verwirrung umher, und das fliehende Heer rannte davon, indem es die eigenen Fußsoldaten niedertrat—ein Bild dafür, wie die Furcht, einmal im Krieg entfesselt, Ordnung und Mitgefühl zugleich vernichtet.

Verse 19

तेष्वनीकेषु भग्नेषु विद्रवत्सु समन्‍्तत:ः । प्राग्ज्योतिषस्ततो भीमं कुज्जरेण समाद्रवत्‌

Sañjaya sprach: Als jene Schlachtordnungen zerbrochen waren und die Truppen nach allen Seiten flohen, stürmte der König von Prāgjyotiṣa, Bhagadatta, daraufhin mit seinem Elefanten auf Bhīmasena los.

Verse 20

येन नागेन मघवानजयद्‌ू दैत्यदानवान्‌ । तदन्वयेन नागेन भीमसेनमुपाद्रवत्‌

Sañjaya sprach: Auf dem herrlichen Elefanten, der aus eben jener Linie Airāvatas stammte, mit dem Indra einst die Daityas und Dānavas besiegt hatte, stürmte Bhagadatta geradewegs auf Bhīmasena zu.

Verse 21

स नागप्रवरो भीम॑ सहसा समुपाद्रवत्‌ । चरणाभ्यामथो द्वाभ्यां संहतेन करेण च,वह गजराज अपने दो पैरों तथा सिकोड़ी हुई सूँड़के द्वारा सहसा भीमसेनपर टूट पड़ा

Sañjaya sprach: Der vorzüglichste der Elefanten stürmte plötzlich auf Bhīmasena los und schlug nach ihm mit seinen beiden Füßen und mit dem fest zusammengerafften Rüssel.

Verse 22

व्यावृत्तनयन: क्रुद्ध: प्रमथन्निव पाण्डवम्‌ । वृकोदररथं साश्वमविशेषमचूर्णयत्‌

Sañjaya sprach: Mit umherfahrenden Augen und von Zorn entbrannt stürzte er auf den Wagen Vṛkodaras (Bhīmas) zu, als wolle er den Pāṇḍava zermalmen, und zerschmetterte den Wagen samt den Pferden, sodass alles unterschiedslos zu Trümmern wurde.

Verse 23

पद्धयां भीमो5प्यथो धावंस्तस्य गात्रेष्वलीयत । जानन्नञज्जलिकावेध॑ नापाक्रामत पाण्डव:,भीमसेन पैदल दौड़कर उस हाथीके शरीरमें छिप गये। पाण्डुपुत्र भीम अंजलिकावेधर जानते थे। इसलिये वहाँसे भागे नहीं

Sañjaya sprach: Selbst Bhīma lief zu Fuß heran, drängte sich dicht an ihn und verbarg sich zwischen den Gliedern jenes Elefanten. Da der Pāṇḍava (Bhīma) den tödlichen Schuss namens „añjalikā“ kannte, wich er von dieser Stelle nicht zurück.

Verse 24

गात्रा भ्यन्तरगो भूत्वा करेणाताडयन्मुहु: । लालयामास तं नागं वधाकाड्क्षिणमव्ययम्‌,वे उसके शरीरके नीचे होकर हाथसे बारंबार थपथपाते हुए वधकी आकांक्षा रखनेवाले उस अविनाशी गजराजको लाड़-प्यार करने लगे

Sañjaya sprach: Unter den Leib des Elefanten gleitend, klopfte er ihn immer wieder mit der Hand, beruhigte und liebkoste jenen herrlichen Elefantenfürsten—unbeugsam, unerschütterlich, als wäre er unzerstörbar—obwohl er auf Töten sann. Die Szene zeigt, wie selbst im Getümmel der Gewalt Geschick und Geistesgegenwart rohe Aggression durch ruhige Beherrschung ablenken können, statt sogleich zum Schlachten zu greifen.

Verse 25

कुलालचक्रवन्नागस्तदा तूर्णमथा भ्रमत्‌ । नागायुतबल: श्रीमान्‌ कालयानो वृकोदरम्‌

Sañjaya sprach: Da begann jener Elefant sich rasch zu drehen wie das Rad des Töpfers. Mit der Kraft von zehntausend Elefanten begabt und von glänzender Erscheinung, trachtete der Elefantenfürst Kālayāna danach, Vṛkodara (Bhīma) niederzuschlagen. Die Szene zeigt, wie im Wüten des Krieges schiere Stärke und Schwung zu Werkzeugen tödlicher Absicht werden, selbst gegen die vornehmsten Helden.

Verse 26

भीमो<पि निष्क्रम्य ततः सुप्रतीकाग्रतो5भवत्‌ । भीम॑ करेणावनम्य जानुभ्यामभ्यताडयत्‌,इति श्रीमहा भारते द्रोणपर्वणि संशप्तकवधपर्वणि भगदत्तयुद्धे षड्विंशो5ध्याय: ।।

Sañjaya sprach: Auch Bhīma trat hervor und stellte sich vorn auf, Supratīka gegenüber. Mit seiner gewaltigen Hand warf er ihn nieder und bearbeitete ihn mit beiden Knien—ein Bild roher Kraft, die im Chaos der Schlacht entfesselt wird, wo Mut und Wildheit um die Vorherrschaft ringen.

Verse 27

भीमसेन भी उसके शरीरके नीचेसे निकलकर उस हाथीके सामने खड़े हो गये। उस समय हाथीने अपनी सूँड़से गिराकर उन्हें दोनों घुटनोंसे कुचल डालनेका प्रयत्न किया ।।

Sañjaya sprach: Bhīmasena glitt unter dem Leib des Elefanten hervor und stellte sich ihm gegenüber. Der Elefant warf ihn mit dem Rüssel zu Boden und versuchte, ihn unter beiden Knien zu zerquetschen. Dann schlang er den Rüssel um Bhīmas Hals, um ihn zu töten; doch Bhīma befreite sich durch eine schnelle Finte, die das Tier verwirrte, aus dem würgenden Griff des Rüssels. Die Begebenheit hebt Geistesgegenwart und disziplinierte Kraft im Kampf hervor—Macht, die von Wachsamkeit gelenkt wird, nicht von blinder Wut.

Verse 28

पुनर्गात्राणि नागस्य प्रविवेश वृकोदर: । यावत्‌ प्रतिगजायातं स्वबले प्रत्यवैक्षत

Sañjaya sprach: Dann drang Vṛkodara (Bhīma) erneut zwischen die Glieder des Elefanten ein, hielt sich in ihm verborgen und beobachtete von der Seite seiner eigenen Truppen—wartend, bis ein anderer Elefant vortrat, um jenem Elefanten zu begegnen. In der harten Ethik der Schlachtfeldlist wählt er Verbergen und Timing statt offener Zurschaustellung, um in der Verwirrung des Krieges Vorteil für die Seinen zu gewinnen.

Verse 29

भीमो<पि नागगात्रेभ्यो विनि:सृत्यापयाज्जवात्‌ । ततः सर्वस्य सैन्यस्य नाद: समभवन्महान्‌,थोड़ी देर बाद भीम हाथीके शरीरसे निकलकर बड़े वेगसे भाग गये। उस समय सारी सेनामें बड़े जोरसे कोलाहल होने लगा

Sañjaya sprach: Auch Bhīma, der sich aus dem Gewirr der Elefantenleiber gewaltsam herausgearbeitet hatte, stob mit großer Schnelligkeit davon. Darauf erhob sich im ganzen Heer ein gewaltiges Dröhnen—ein Ausbruch von Schrecken und Tumult, geboren aus dem Schock des Nahkampfs und der jähen Wendung der Ereignisse.

Verse 30

अहो धिड़ निहतो भीम: कुञज्जरेणेति मारिष | तेन नागेन संत्रस्ता पाण्डवानामनीकिनी

Sañjaya sprach: „Weh, welch Schande! ‚Bhīma ist erschlagen—von einem Elefanten!‘, o Ehrwürdiger.“ Als dieser Ruf vom „Elefanten“ erklang, geriet das Heer der Pāṇḍavas in Panik.

Verse 31

ततो युधिषिरो राजा हतं मत्वा वृकोदरम्‌

Da glaubte König Yudhiṣṭhira, Vṛkodara (Bhīma) sei gefallen, und wurde von einem sittlichen Schock getroffen—jenem Schmerz, der entsteht, wenn der Krieg selbst den stärksten Beschützer zu verschlingen scheint und die Standhaftigkeit des Herrschers im Dharma inmitten des Schlachtgetümmels erprobt.

Verse 32

त॑ रथं रथिनां श्रेष्ठा: परिवार्य परंतपा:

Sañjaya sprach: Die vorzüglichsten Wagenkämpfer—mächtige Feinde, die ihre Gegner versengen—umringten jenen Wagen von allen Seiten und rückten mit disziplinierter Entschlossenheit im Gedränge der Schlacht heran.

Verse 33

स विघातं पृषत्कानामड्कुशेन समाहरन्‌

Sañjaya sprach: Er bremste den Ansturm der Pfeile und bündelte ihn, beherrschte die Lage mit einer aṅkuśa-gleichen Zügelung—und machte aus dem chaotischen Geschosshagel etwas Eingedämmtes und Beherrschbares inmitten der Gewalt der Schlacht.

Verse 34

तदद्भुतमपश्याम भगदत्तस्य संयुगे

Sañjaya sprach: In jener Schlacht wurden wir Zeugen einer wahrhaft wunderbaren Tat, die Bhagadatta vollbrachte — eine außergewöhnliche Zurschaustellung von Kampfkraft mitten im Wirrwarr des Krieges, die selbst abgebrühte Krieger in Staunen versetzte.

Verse 35

ततो राजा दशार्णानां प्राग्ज्योतिषमुपाद्रवत्‌

Sañjaya sprach: Darauf stürmte der König der Daśārṇas gegen den Herrn von Prāgjyotiṣa an und trieb den Angriff mitten im Getümmel voran—eine Begebenheit, die zeigt, wie Herrscher im Krieg ihre Heere durch entschlossene Aggression vorwärtstreiben, auch wenn solcher Schwung den Kreislauf der Gewalt vertieft.

Verse 36

तिर्यग्यातेन नागेन समदेनाशुगामिना । तत्पश्चात्‌ दशार्णराजने मदस्रावी, शीघ्रगामी तथा तिरछी दिशा (पार्श्चभाग)-की ओरसे आक्रमण करनेवाले गजराजके द्वारा भगदत्तपर धावा किया ।।

Sañjaya sprach: Dann stürmte der König von Daśārṇa mit seinem königlichen Elefanten auf Bhagadatta los—rasch im Lauf, von Musth erfüllt und aus schräger Seitenlinie angreifend. So entbrannte ein wilder Kampf zwischen den beiden Elefanten, beide von furchterregender Gestalt. In der moralischen Atmosphäre des Krieges hebt der Vers hervor, dass Beherrschung, Schwung und taktischer Ansatz Begegnungen ebenso entscheiden können wie rohe Kraft—doch bleibt jede solche Kunst an die tragische Notwendigkeit der Schlacht gebunden.

Verse 37

सपक्षयो: पर्वतयोर्यथा सद्रुमयो: पुरा । वे दोनों हाथी बड़े भयंकर रूपवाले थे। उन दोनोंका युद्ध वैसा ही प्रतीत हुआ

Sañjaya sprach: „Wie man aus alter Zeit erzählt, dass zwei geflügelte Berge, dicht mit Bäumen bewachsen, miteinander zusammenprallten, so erschien der Kampf jener beiden Elefanten—schrecklich von Gestalt, bald vorstoßend, bald wieder zurückweichend. Und der Elefant des Herrn von Prāgjyotiṣa, einmal herandrängend, einmal sich zurückziehend, setzte den Kampf fort.“

Verse 38

तोमरै: सूर्यरश्म्याभैर्भगदत्तो5थ सप्तभि:

Sañjaya sprach: Dann ging Bhagadatta mit sieben Wurfspießen, die wie Sonnenstrahlen glänzten, zum Angriff über—ein Bild blendender Kriegskraft inmitten der unerbittlichen Gewalt des Schlachtfeldes, die die Ethik der Kämpfenden auf die Probe stellt.

Verse 39

व्यवच्छिद्य तु राजानं भगदत्तं युधिष्ठिर:

Sañjaya sprach: Da schnitt Yudhiṣṭhira König Bhagadatta von seinen unterstützenden Kräften ab und isolierte ihn; dann rückte er vor, um ihn aufzuhalten—ein Akt kluger Königsherrschaft mitten im Krieg, der eine gewaltige Bedrohung ohne unnötige Unordnung neutralisieren sollte.

Verse 40

स कुणज्जरस्थो रथिभि: शुशुभे सर्वतो वृत:

Sañjaya sprach: Auf einem Elefanten stehend und von allen Seiten von kundigen Wagenkämpfern umringt, strahlte er hervor—von seinen Gefährten im Gedränge der Schlacht geschützt, ein lebendiges Bild von kriegerischer Ordnung und gemeinsamer Pflicht im Krieg.

Verse 41

पर्वते वनमध्यस्थो ज्वलन्निव हुताशन: । जैसे वनके भीतर पर्वतके शिखरपर दावानल प्रज्वलित हो रहा हो

Sañjaya sprach: Wie ein loderndes Feuer auf einem Berg mitten im Wald schloss sich von allen Seiten ein dicht gepackter Ring von Wagenkriegern—grimmigen Bogenschützen. In dieser Umklammerung leuchtete König Bhagadatta, auf seinem Elefanten sitzend, weithin sichtbar, wie ein Waldbrand, der auf einem bewaldeten Gipfel aufflammt—ein unheilvoller Glanz im Gedränge der Schlacht.

Verse 42

ततः प्राग्ज्योतिषो राजा परिगृहर महागजम्‌

Sañjaya sprach: Dann packte der König von Prāgjyotiṣa den großen Elefanten—ein Akt kühner Entschlossenheit im Nahkampf mitten im Schlachtenchaos, der die Bereitschaft des Kriegers zeigte, der Gefahr direkt zu begegnen statt zurückzuweichen.

Verse 43

शिने: पौत्रस्य तु रथं परिगृहा महाद्विप:

Sañjaya sprach: Der mächtige Elefant, der den Wagen von Śinis Enkel gepackt hatte, drängte sich an ihn heran—ein Bild überwältigender Gewalt, die im Schlachtenchaos auf einen einzelnen Krieger niedergeht, wo Tapferkeit gegen rohe Kraft erprobt wird.

Verse 44

अभिनिक्षेप वेगेन युयुधानस्त्वपाक्रमत्‌ । युयुधान (सात्यकि) अपने रथको छोड़कर दूर हट गये और उस महान्‌ गजराजने शिनिपौत्र सात्यकिके उस रथको सूँड़से पकड़कर बड़े वेगसे फेंक दिया ।।

Sañjaya sprach: Mit der Wucht eines plötzlichen, gewaltsamen Wurfs wich Yuyudhāna (Sātyaki) von der Stelle zurück. Da packte der gewaltige Elefantenkönig mit dem Rüssel den Wagen Sātyakis, des Nachkommen Śinis, und schleuderte ihn mit großer Geschwindigkeit weit fort. Darauf trieb der Wagenlenker die aus Sindhu stammenden Rosse zu einem mächtigen Ansturm an und drängte vor—im Krieg, dessen Lauf von raschen Entscheidungen zwischen Rückzug und erneutem Angriff abhängt, wo Leben und Dharma in unablässiger Gewalt geprüft werden.

Verse 45

स तु लब्ध्वान्तरं नागस्त्वरितो रथमण्डलात्‌

Sañjaya sprach: Doch jener mächtige Krieger, als er eine Lücke fand, bewegte sich rasch aus dem Kreis der Wagen heraus—ergriff den Augenblick im Gedränge der Schlacht mit Wachsamkeit und taktischer Entschlossenheit.

Verse 46

ते त्वाशुगतिना तेन त्रास्यमाना नरर्षभा:

Doch jene Männer, stiergleich an Kraft, von seinem schnellen Ansturm erschüttert und in Panik versetzt, wurden von Furcht ergriffen, als sich der Schwung der Schlacht gegen sie wandte.

Verse 47

ते गजस्थेन काल्यन्ते भगदत्तेन पाण्डवा:

Sañjaya sprach: Die Pāṇḍavas wurden hart bedrängt und gehetzt von Bhagadatta, der vom Rücken seines Elefanten aus kämpfte—sein hoch aufragendes Reittier machte das Schlachtfeld zu einem Ort des Schreckens und prüfte ihre Standhaftigkeit unter überwältigender Gewalt.

Verse 48

तेषां प्रद्रवतां भीम: पज्चालानामितस्तत:

Sañjaya sprach: Als die Pāñcālas in Verwirrung flohen, bewegte sich Bhīma hierhin und dorthin unter ihnen, trieb die Flucht zur völligen Auflösung und steigerte die Panik des Rückzugs—ein Bild dafür, wie im Krieg, sobald die Ordnung bricht, die Furcht sich durch ein ganzes Heer ausbreiten kann.

Verse 49

भगदत्तेन समरे काल्यमानेषु पाण्डुषु

Sañjaya sprach: Mitten im Getümmel, als die Pāṇḍavas von Bhagadatta hart bedrängt wurden, nahm der Kampf eine düstere Dringlichkeit an und stellte Entschlossenheit und Pflicht—das Dharma—im Lärm des Krieges auf die Probe.

Verse 50

तस्याभिद्रवतो वाहान्‌ हस्तमुक्तेन वारिणा

Sañjaya sprach: Als er voranstürmte, wurden seine Rosse von Wasser getroffen und aufgehalten, das aus der Hand gelöst wurde—eine Tat, die die Gewalt einen Augenblick zügelt, ohne unmittelbar zu töten, und zeigt, dass selbst im Krieg taktische Zurückhaltung den Lauf des Unheils wenden kann.

Verse 51

ततस्तमभ्ययात्‌ तूर्ण रुचिपर्वाउ55कृतीसुत:

Sañjaya sprach: Da stürmte Ruciparvan, der Sohn der Kṛtī, rasch auf ihn zu und trieb das Gefecht mit dringlichem Willen voran.

Verse 52

समघ्नज्छरवर्षेण रथस्थो5न्तकसंनिभ: । तब आकृतीपुत्र रुचिपर्वने तुरंत ही उस हाथीपर आक्रमण किया। वह रथपर बैठकर साक्षात्‌ यमराजके समान जान पड़ता था। उसने बाणोंकी वर्षासे उस हाथीको गहरी चोट पहुँचायी ।।

Sañjaya sprach: Auf seinem Wagen sitzend und dem Antaka (dem Tod) selbst gleich, stürmte er sogleich gegen Ruciparvans Elefanten an und traf ihn mit einem dichten Pfeilhagel. In jenem Augenblick erschien er wie Yama in Person, und durch diesen Regen von Geschossen schlug er dem Elefanten tiefe Wunden. Dann traf er Ruciparvan mit einem Pfeil von geradem, wohlgefügtem Schaft…

Verse 53

तस्मिन्‌ निपतिते वीरे सौभद्रो द्रौपदीसुत:

Sañjaya sprach: Als jener heldenhafte Krieger gefallen war, handelte sogleich der Sohn der Subhadrā—Draupadīs Sohn—und trat vor. Diese Zeile markiert einen Wendepunkt im Schlachtbericht: Der Fall eines bedeutenden Kämpfers ruft unverzüglich den nächsten Streiter auf den Plan und betont die Kette aus Pflicht, Treue und Vergeltung, die die moralische Spannung des Krieges trägt.

Verse 54

चेकितानो धृष्टकेतुर्युयुत्सुश्चार्दयन्‌ द्विपम्‌ । त एन॑ शरधाराभिर्धाराभिरिव तोयदा:

Sañjaya sprach: Cekitāna, Dhṛṣṭaketu und Yuyutsu bedrängten den Elefanten mit aller Macht. Sie überschütteten ihn mit unablässigen Strömen von Pfeilen, wie regenbringende Wolken ungebrochene Sturzbäche ergießen — ein Bild unerbittlicher Gewalt inmitten gerechten Zorns und der Pflicht des Schlachtfeldes.

Verse 55

सिषिचुर्भरवान्‌ नादान्‌ विनदन्तो जिघांसव: । उस वीरके मारे जानेपर अभिमन्यु

Sañjaya sprach: Von Tötungslust erfüllt und wild brüllend tränkten sie ihn mit einem dichten Pfeilhagel, als badeten Regenwolken einen Berg in strömendem Wasser. In der moralischen Atmosphäre der Schlacht zeigt dieses Bild, wie kollektiver Zorn und der Wille zur Vernichtung Krieger zu einer unpersönlichen Macht machen können — überwältigend, dröhnend und unaufhaltsam — wenn Mitgefühl von den unmittelbaren Forderungen des Sieges verdunkelt wird.

Verse 56

प्रसारितकर: प्रायात्‌ स्तब्धकर्णेक्षणो द्रुतम्‌ । सो<धिष्ठाय पदा वाहान्‌ युयुत्सो: सूतमारुजत्‌

Sañjaya sprach: Mit ausgestrecktem Rüssel stürmte der Elefant rasch heran, die Ohren starr, der Blick fest geheftet. Er zertrat Yuyutsus Pferde unter seinen Füßen und erschlug dessen Wagenlenker, den sūta. Im brutalen Schwung der Schlacht erscheinen Kraft und Können nicht als moralische Ideale, sondern als Werkzeuge des Krieges — selbst das Stützpersonal des Kämpfers, der sūta, wird zum unmittelbaren Ziel, was die ethische Härte des Schlachtfeldes noch steigert.

Verse 57

युयुत्सुस्तु रथाद्‌ राजन्नपाक्रामत्‌ त्वरान्वित: । ततः: पाण्डवयोधास्ते नागराजं शरैर्द्रूतम्‌

Sañjaya sprach: „O König, Yuyutsu zog sich hastig von seinem Wagen zurück. Dann trieben jene Pāṇḍava-Krieger mit ihren Pfeilen den Herrn der Elefanten zurück.“

Verse 58

पुत्रस्तु तव सम्भ्रान्त: सौभद्रस्याप्लुतो रथम्‌

Sañjaya sprach: Dein Sohn, von Verwirrung ergriffen, sprang auf den Wagen Saubhadras (Abhimanyu). In jenem Augenblick nahm Yuyutsu — erschrocken — Platz auf Abhimanyus Wagen. Indessen überschüttete König Bhagadatta, auf dem Rücken seines Elefanten sitzend, die Feinde mit einem Pfeilhagel und strahlte wie die Sonne, die ihre Strahlen über alle Welten ausbreitet.

Verse 59

स कुञ्जरस्थो विसृजन्निषूनरिषु पार्थिव: । बभौ रश्मीनिवादित्यो भुवनेषु समुत्सूजन्‌

Sañjaya sprach: Auf seinem Elefanten sitzend, ließ König Bhagadatta unablässig Salven von Pfeilen auf die Feinde niedergehen. Als er seine Geschosse über das Schlachtfeld ausbreitete, leuchtete er wie die Sonne, die ihre Strahlen über die Welten spannt.

Verse 60

तमार्जुनि्द्धादिशभिरयुयुत्सुर्दशभि: शरै: | त्रिभिस्त्रिभिद्रौपदेया धृष्टकेतुश्च विव्यधु:

Sañjaya sprach: Abhimanyu, Arjunas Sohn, traf den Elefanten Bhagadattas mit zwölf Pfeilen; Yuyutsu durchbohrte ihn mit zehn; und die Söhne Draupadīs samt Dhṛṣṭaketu verwundeten ihn mit je drei Pfeilen.

Verse 61

सो<5तियत्नार्पितिर्बाणैराचितो द्विरदो बभौ | संस्यूत इव सूर्यस्य रश्मिभिर्जलदो महान्‌

Sañjaya sprach: Der Elefant, ganz bedeckt von Pfeilen, die mit äußerster Anstrengung abgeschossen worden waren, leuchtete auf. In diesem Zustand glich er einer gewaltigen Regenwolke, als wäre sie von den Strahlen der Sonne durchfädelt.

Verse 62

नियन्तुः शिल्पयत्नाभ्यां प्रेरितोडरिशरार्दित: । परिचिक्षेप तान्‌ नाग: स रिपून्‌ सव्यदक्षिणम्‌

Sañjaya sprach: Obwohl von den Pfeilen der Feinde gequält, begann der große Kriegselefant—angetrieben durch die geübte Kunst und den entschlossenen Einsatz seines Mahuts—jene Gegner zu packen und sie nach links und rechts zu schleudern.

Verse 63

गोपाल इव दण्डेन यथा पशुगणान्‌ वने । आवेष्टयत तां सेनां भगदत्तस्तथा मुहुः,जैसे ग्वाला जंगलमें पशुओंको डंडेसे हाँकता है, उसी प्रकार भगदत्तने पाण्डव-सेनाको बार-बार घेर लिया

Sañjaya sprach: Wie ein Kuhhirt im Wald mit seinem Stab eine Herde zusammentreibt und lenkt, so umzingelte Bhagadatta immer wieder das Heer der Pāṇḍavas.

Verse 64

क्षिप्रं श्येनाभिपन्नानां वायसानामिव स्वन: । बभूव पाण्डवेयानां भृशं विद्रवतां स्वन:

Sañjaya sprach: „Wie Krähen, die vom Ansturm eines Habichts rasch gepackt oder in Schrecken versetzt werden, sogleich in lautes Geschrei ausbrechen, so hallten auch die angstvollen Rufe der Pāṇḍava-Krieger wider, die in Unordnung flohen.“

Verse 65

स नागराज: प्रवराड्कुशाहतः पुरा सपक्षो5द्रिवरो यथा नृप । भयं तदा रिपुषु समादधद्‌ू भृशं वणिग्जनानां क्षुभितो यथार्णव:

Sañjaya sprach: „O König, hart von einem mächtigen Treibhaken getroffen, wurde jener herrliche Elefant damals gleichsam zu einem großen Urgebirge mit Flügeln — hochragend und unaufhaltsam. In jenem Augenblick verbreitete er unter den Feinden gewaltige Furcht, wie ein vom Sturm gepeitschtes Meer die fahrenden Kaufleute in Schrecken versetzt.“

Verse 66

ततो ध्वनिर्दिरदरथाश्वपार्थिवै- भ॑याद्‌ द्रवद्धिर्जनितो5ति भैरव: । क्षितिं वियद्‌ द्यां विदिशो दिशस्तथा समावृणोत्‌ पार्थिव संयुगे तत:

Sañjaya sprach: „Dann, als Elefanten, Wagen, Pferde und Könige in Furcht flohen, erhob sich ein überaus schreckliches Dröhnen. Dieser furchtbare Laut, o König, schien das Schlachtfeld ringsum zu umhüllen — Erde, Himmel, die Himmelsräume sowie alle Richtungen und Zwischenrichtungen.“

Verse 67

स तेन नागप्रवरेण पार्थिवो भृशं जगाहे द्विषतामनीकिनीम्‌ । पुरा सुगुप्तां विबुधैरिवाहवे विरोचनो देववरूथिनीमिव

Sañjaya sprach: „Auf jenem vorzüglichsten Elefanten sitzend, stieß der König (Bhagadatta) mit großer Wucht tief in das feindliche Heer vor. Es war wie einst Virocana, der im Kampf der Götter gegen die Asuras in die wohlbewachte Schlachtordnung der Götter einbrach.“

Verse 68

भृशं ववौ ज्वलनसखो वियद्‌ रज: समावृणोन्मुहुरपि चैव सैनिकान्‌ । तमेकनागं गणशो यथा गजान्‌ समन्ततो द्रुतमथ मेनिरे जना:

Sañjaya sprach: „Ein wilder Wind, der Gefährte des Feuers, begann zu wehen. Staub stieg in den Himmel und hüllte die Krieger immer wieder ein. In diesem blendenden Dunst hielt man jenen einen Elefanten, der rasch nach allen Seiten stürmte, für eine ganze Elefantenherde.“

Verse 306

सहसाभ्यद्रवद्‌ राजन्‌ यत्र तस्थौ वृकोदर: । आर्य! उस समय सबके मुँहसे यही बात निकल रही थी--'अहो! इस हाथीने भीमसेनको मार डाला

Sañjaya sprach: «O König, das ganze Heer stürzte plötzlich zu dem Ort, wo Vṛkodara (Bhīma) stand. In jenem Augenblick kam aus aller Munde derselbe Ruf: ‘Weh! Dieser Elefant hat Bhīmasena erschlagen; wie schrecklich!’ Von jenem Elefanten in Angst versetzt, floh das gesamte Heer der Pāṇḍavas hastig dorthin, wo Bhīma stand.»

Verse 316

भगदत्तं सपाज्चाल्य: सर्वतः समवारयत्‌ । तब राजा युधिष्ठिरने भीमसेनको मारा गया जानकर पांचालदेशीय सैनिकोंको साथ ले भगदत्तको चारों ओरसे घेर लिया

Sañjaya sprach: «Mit den Truppen der Pāñcālas schnürten sie Bhagadatta von allen Seiten ein. Dann ließ König Yudhiṣṭhira, im Glauben, Bhīmasena sei gefallen, die Pāñcāla-Krieger zusammenrufen und umzingelte Bhagadatta nach allen vier Himmelsrichtungen.»

Verse 326

अवाकिरन्‌ शरैस्तीक्ष्पः शतशो5थ सहस्रश: । शत्रुओंको संताप देनेवाले वे श्रेष्ठ रथी उन महारथी भगदत्तको सब ओरसे घेरकर उनके ऊपर सैकड़ों और हजारों पैने बाणोंकी वर्षा करने लगे

Sañjaya sprach: «Mit Hunderten, dann Tausenden rasiermesserscharfer Pfeile umringten jene erlesensten Wagenkämpfer—Peiniger ihrer Feinde—den großen Krieger Bhagadatta von allen Seiten und entluden über ihm einen unablässigen Regen durchdringender Geschosse.»

Verse 333

गजेन पाण्डुपञ्चालान्‌ व्यधमत्‌ पर्वतेश्वर: । पर्वतराज भगदत्तने उन बाणोंके प्रहारका अंकुशद्वारा निवारण किया और हाथीको आगे बढ़ाकर पाण्डव तथा पांचाल योद्धाओंको कुचल डाला

Sañjaya sprach: «Auf seinem Elefanten sitzend, zermalmte Bhagadatta—Herr des Bergreiches—die Krieger der Pāṇḍavas und der Pāñcālas. Mit dem Elefantenhaken wehrte er die Treffer der heranfliegenden Pfeile ab, trieb das Tier vorwärts und zertrat die gegnerischen Reihen.»

Verse 346

तथा वृद्धस्य चरितं कुञ्जरेण विशाम्पते । प्रजानाथ! उस युद्धस्थलमें हाथीके द्वारा बूढ़े राजा भगदत्तका हमलोगोंने अद्भुत पराक्रम देखा

Sañjaya sprach: «O Herr des Volkes, o Lenker der Menschen! Auf diesem Schlachtfeld haben wir ein wunderbares Schauspiel der Tapferkeit gesehen: wie der betagte König Bhagadatta, auf seinem Elefanten sitzend, Taten von außergewöhnlicher Kriegstüchtigkeit vollbrachte.»

Verse 373

पाश्वें दशार्णाधिपतेर्भित्वा नागमपातयत्‌ । प्राग्ज्योतिषनरेशके हाथीने लौटकर और पीछे हटकर दशार्णराजके हाथीके पार्श्वभागमें गहरा आघात किया और उसे विदीर्ण करके मार गिराया

Sañjaya sprach: Er traf den Elefanten des Herrn von Daśārṇa an der Flanke, spaltete ihn und brachte ihn zu Fall. Der König von Prāgjyotiṣa hatte seinen eigenen Elefanten gewendet und sich nach hinten zurückgezogen; dann versetzte er dem Elefanten des Daśārṇa-Königs einen schweren Hieb in die Seite, riss ihn auf und tötete ihn. Die Szene zeigt die erbarmungslose Präzision des Schlachtfelds, wo List und Kraft das Mitleid unter den Forderungen des Krieges überragen.

Verse 383

जघान द्विरदस्थं त॑ शत्रु प्रचलितासनम्‌ । तत्पश्चात्‌ राजा भगदत्तने सूर्यकी किरणोंके समान चमकीले सात तोमरोंद्वारा हाथीपर बैठे हुए शत्रु दशार्णगजको, जिसका आसन विचलित हो गया था, मार डाला

Sañjaya sprach: Er erschlug jenen Feind, der auf einem Elefanten saß, dessen Sitz bereits ins Wanken geraten war. Danach tötete König Bhagadatta mit sieben glänzenden Wurfspießen, die wie Sonnenstrahlen aufblitzten, den Gegner auf dem Elefanten—Daśārṇagaja—dessen Stellung schon erschüttert war. Die Begebenheit zeigt die unerbittliche Logik der Schlachtpflicht: Ist ein Krieger erst aus dem Gleichgewicht gebracht und verwundbar, drängt der gegnerische König den Vorteil ohne Zögern aus und erfüllt sein kriegerisches Dharma, so hart und kompromisslos die Sitten des Krieges auch erscheinen.

Verse 393

रथानीकेन महता सर्वतः पर्यवारयत्‌ | तब युधिष्ठिरने राजा भगदत्तको अपने बाणोंसे घायल करके विशाल रथसेनाके द्वारा सब ओरसे घेर लिया

Sañjaya sprach: Mit einer gewaltigen Abteilung von Streitwagen schloss er ihn von allen Seiten ein. Dann umzingelte König Yudhiṣṭhira, nachdem er Bhagadatta mit seinen Pfeilen verwundet hatte, ihn aus allen Richtungen mit einem großen Wagenheer—ein Akt disziplinierter Kriegführung, der darauf zielte, einen furchtbaren Gegner zu bändigen, nicht bloße Grausamkeit.

Verse 413

किरतां शरवर्षाणि स नाग: पर्यवर्तत । बाणोंकी वर्षा करते हुए भयंकर धनुर्धर रथियोंका मण्डल उस हाथीपर सब ओरसे आक्रमण कर रहा था और वह हाथी चारों ओर चक्कर काट रहा था

Sañjaya sprach: Während Pfeilschauer niederprasselten, drehte sich jener Elefant unablässig im Kreis. Ein furchterregender Ring bogenbewaffneter Wagenkämpfer griff ihn von allen Seiten ohne Unterlass an—ein Bild der unerbittlichen Einkreisung des Krieges und der erdrückenden Wucht koordinierter Gewalt.

Verse 423

प्रेषयामास सहसा युयुधानरथं प्रति । उस समय प्राग्ज्योतिषपुरके राजाने उस महान्‌ गजराजको सब ओरसे काबूमें करके सहसा सात्यकिके रथकी ओर बढ़ाया

Sañjaya sprach: Der König von Prāgjyotiṣapura, nachdem er den mächtigen Herrn der Elefanten von allen Seiten völlig unter Kontrolle gebracht hatte, trieb ihn plötzlich auf Sātyakis Streitwagen zu—ein schneller, wuchtiger Angriff im Gedränge der Schlacht, wo die Beherrschung des Reittiers zur Waffe wird und der Wille sich in entschlossener Bewegung zeigt.

Verse 443

तस्थौ सात्यकिमासाद्य सम्प्लुतस्तं रथं प्रति । तदनन्तर सारथिने अपने रथके विशाल सिंधी घोड़ोंकों उठाकर खड़ा किया और कूदकर रथपर जा चढ़ा। फिर रथसहित सात्यकिके पास जाकर खड़ा हो गया

Sañjaya sprach: Als er Sātyaki erreicht hatte, stellte er sich dem Wagen gegenüber, standhaft und bereit. Unmittelbar darauf zog er sich an den mächtigen Sindhī-Pferden seines eigenen Wagens empor und sprang auf den Wagen; dann fuhr er mit dem Wagen dicht zu Sātyaki heran und hielt an.

Verse 453

निश्चक्राम ततः सर्वान्‌ परिचिक्षेप पार्थिवान्‌ इसी बीचमें अवसर पाकर वह गजराज बड़ी उतावलीके साथ रथोंके घेरेसे पार निकल गया और समस्त राजाओंको उठा-उठाकर फेंकने लगा

Sañjaya sprach: Da ergriff der große Elefant den Augenblick, brach aus dem Ring der Streitwagen aus und begann, die Könige ringsum hochzuheben und zu Boden zu schleudern.

Verse 463

तमेकं द्विरदं संख्ये मेनिरे शतशो द्विपान्‌ | उस शीघ्रगामी गजराजसे डराये हुए नरश्रेष्ठ नरेश युद्धस्थलमें उस एकको ही सैकड़ों हाथियोंके समान मानने लगे

Sañjaya sprach: Mitten im Kampf hielten sie jenen einen Elefanten für so viel wie Hunderte—so überwältigend war seine Erscheinung, dass die vom Schrecken erschütterten Krieger eine einzige Macht wie viele wahrnahmen.

Verse 476

ऐरावतस्थेन यथा देवराजेन दानवा: । जैसे देवराज इन्द्र ऐगावत हाथीपर बैठकर दानवोंका नाश करते हैं, उसी प्रकार अपने हाथीकी पीठपर बैठे हुए राजा भगदत्त पाण्डव-सैनिकोंका संहार कर रहे थे

Sañjaya sprach: Wie Indra, der Herr der Götter, auf Airāvata sitzend die Dānavas niederschlägt, so metzelte auch König Bhagadatta, auf dem Rücken seines Elefanten, die Heere der Pāṇḍavas nieder.

Verse 486

गजवाजिकृत: शब्द: सुमहान्‌ समजायत । उस समय इधर-उधर भागते हुए पांचाल-सैनिकोंके हाथी-घोड़ोंका महान्‌ भयंकर चीत्कार शब्द प्रकट हुआ

Sañjaya sprach: Da erhob sich ein gewaltiges Dröhnen — das furchterregende Geschrei von Elefanten und Pferden — als die Pāñcāla-Krieger in alle Richtungen davonstoben.

Verse 496

प्राग्ज्योतिषमभिक्रुद्ध: पुनर्भीम: समभ्ययात्‌ । भगदत्तके द्वारा समरभूमिमें पाण्डव-सैनिकोंके खदेड़े जानेपर भीमसेन कुपित हो पुनः प्राग्ज्योतिषके स्वामी भगदत्तपर चढ़ आये

Sañjaya sprach: Von Zorn entbrannt rückte Bhīma abermals gegen den Herrn von Prāgjyotiṣa, Bhagadatta, vor. Obwohl Bhagadatta die Pāṇḍava-Truppen bereits vom Schlachtfeld zurückgedrängt hatte, stürmte Bhīmasena—dessen Wut durch die Flucht seiner Leute entfacht war—erneut auf Bhagadatta los, entschlossen, Kraft mit Kraft zu vergelten und die Ehre seiner Seite im Kampf wiederherzustellen.

Verse 503

सिक्‍त्वा व्यत्रासयन्नागस्ते पार्थमहरंस्तत: । उस समय आक्रमण करनेवाले भीमसेनके घोड़ोंपर उस हाथीने सूँड़से जल छोड़कर उन्हें भयभीत कर दिया। फिर तो वे घोड़े भीमसेनको लेकर दूर भाग गये

Sañjaya sprach: Indem der Elefant mit seinem Rüssel Wasser spritzte, versetzte er die Pferde in Schrecken; und jene Pferde, von Panik gepackt, gingen durch und jagten davon, Bhīmasena weit vom Kampf forttragend.

Verse 523

सुपर्वा पर्वतपतिर्निन्ये वैवस्वतक्षयम्‌ । यह देख जिनके अंगोंकी जोड़ सुन्दर है उन पर्वतराज भगदत्तने झुकी हुई गाँठवाले बाणके द्वारा रुचिपर्वाको यमलोक पहुँचा दिया

Sañjaya sprach: Suparvā, der Herr der Berge, sandte (seinen Gegner) in Vaivasvatas Wohnstatt — in Yamas Reich. So schickte Bhagadatta, einem Bergkönig gleich und wohlgefügt an Gliedern, Ruciparvā mit einem Pfeil von gekrümmter Spitze in die Welt Yamas.

Verse 573

सिषिचुर्भरवान्‌ नादान्‌ विनदन्तो जिघांसव: । राजन! युयुत्सु बड़ी उतावलीके साथ रथसे उतरकर दूर चले गये थे। तत्पश्चात्‌ पाण्डव- योद्धा उस गजराजको शीघ्रतापूर्वक मार डालनेकी इच्छासे भैरव-गर्जना करते हुए अपने बाणोंकी वर्षद्वारा उसे सींचने लगे

Sañjaya sprach: „O König, Yuyutsu stieg in großer Hast vom Wagen herab und entfernte sich weit. Danach begannen die Pāṇḍava-Kämpfer, begierig, jenen herrlichen Elefanten rasch zu töten, unter furchterregenden Schlachtrufen ihn mit einem Pfeilhagel zu tränken.“

Frequently Asked Questions

A conflict of obligations: Arjuna must decide between responding immediately to a strategic threat to the wider army (Bhagadatta’s disruption) and honoring the immediate tactical necessity of defeating the Saṃśaptakas who are binding him to engagement.

Disciplined agency under pressure: the chapter models how clarity of priority and steadiness of resolve can convert a divided mind into decisive action, while still orienting that action toward collective protection rather than personal display.

No explicit phalaśruti appears in this unit; its meta-function is narrative and analytical—showing how tactical choices and specialized weapons alter local outcomes while sustaining the epic’s broader inquiry into duty and consequence.

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