Prapathaka 3
Kanda 5Prapathaka 312 Anuvakas

Prapathaka 3

Agnicayana / Soma-sacrifice continuum (Śrauta): preparatory and constructive rites around the fire-altar (citi) and its consecratory offerings, integrated with Soma-yajña liturgy typical of Taittirīya-Kṛṣṇa Yajurveda Kanda 5.

Kṛṣṇa-Yajurveda (Taittirīya Saṃhitā) 5.3 gehört zum mittleren Komplex von Kāṇḍa 5, der die Śrauta-Praxis um Agnicayana und deren Einbettung in das Soma-Opfer systematisiert. Die mantrische Prosa des Kapitels entfaltet die rituelle Logik, nach der der Opferherr (yajamāna) durch Altar und Feuer neu konstituiert wird: Die citi ist nicht bloß ein Bauwerk, sondern ein Kosmogramm, in dem Erde, Luftraum und Himmel durch vermessene Setzungen, Weihen und Opfergaben rituell „neu zusammengesetzt“ werden. Der für die Yajurveda typische Stil—injunktive Formeln, die an präzise Handlungen gebunden sind—verknüpft materielle Operationen (Legen, Salben, Umfassen, Darbringen) mit metaphysischen Entsprechungen (Prajāpati/Agni als Totalität; Atemzüge, Jahreszeiten, Metren und Himmelsrichtungen als Glieder). So fungiert das Prapāṭhaka als liturgische Brücke: Es autorisiert konkrete Altararbeit und liefert zugleich die theologische Grammatik, die diese Akte innerhalb der vedischen Opfertheorie wirksam macht.

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