
Agnicayana (construction and consecration of the fire-altar), within the Soma-sacrifice complex—especially the preparatory and consecratory acts around the altar (vedi/uttaravedi), bricks, and the establishment/extension of the sacred fires.
Kṛṣṇa-Yajurveda, Taittirīya-Saṃhitā 5.2 gehört zum Agnicayana-Dossier und bettet den Altarbau in die weitere Ökonomie des Soma-Opfers ein. Das Kapitel entfaltet, wie der rituelle Körper des yajamāna durch kalibrierte Akte der Auswahl, Platzierung und Konsekration in den Feueraltar nach außen verlagert wird. Seine Mantras und Prosa-yajus koordinieren räumliche Ordnung (Himmelsrichtungen, Schichten und Grenzen) mit zeitlicher Ordnung (Abfolge der Setzungen und Darbringungen) und verwandeln so einen Bauvorgang in eine kosmologische Wiederinszenierung. Der Text richtet Ziegel, Metren, Gottheiten und vitale Funktionen wiederholt aufeinander aus, sodass der Altar zum Mikrokosmos wird: Erde/Raum/Himmel, Jahreszeiten und Atemsysteme werden rituell „installiert“. Die Logik des Kapitels ist soteriologisch und politisch: Indem Agni in vollendeter Gestalt stabilisiert wird, sichert der Opferherr Kontinuität der Linie, Wohlstand und postmortalen Aufstieg. Die Liturgie exemplifiziert den Stil der Schwarzen Yajurveda — dichte pragmatische Anweisungen, verschmolzen mit mantraischen Begründungen.
Anuvakas for this prapathaka are loading. Please check back soon.