
Agnicayana (construction and consecration of the fire-altar): continuation of the brick-laying/altar-building cycle with its accompanying yajus-formulas, deity-invocations, and protective/expansive rites that sacralize the altar as Prajāpati’s body and as the cosmic year.
Kṛṣṇa-Yajurveda 4.4 gehört zum Agnicayana-Komplex, in dem Liturgie, Kosmologie und materielle Konstruktion zu einer einzigen sakramentalen Technologie verschmelzen. Das Kapitel treibt die Konsekration des Feueraltars durch eng sequenzierte Yajus voran, die Gottheiten in vermessenem Raum „installieren“: Erde, Himmelsrichtungen, Jahreszeiten, Metren und Lebenskräfte werden rituell auf Ziegel und Schichten abgebildet. Der für den Text typische Prosa-Yajus-Stil fungiert als performative Rede und verwandelt Lehm, Wasser und Feuer in einen lebendigen Altar, der mit Prajāpati und dem Jahr identifiziert wird. Wiederkehrende Themen sind Schutz (rakṣā), Ausdehnung/Wachstum (vṛddhi) und die Stabilisierung der Souveränität des Opferherrn durch die korrekte Geometrie des Altars und die Zuweisung der Gottheiten. Das Kapitel veranschaulicht zudem die brāhmaṇaartige Hermeneutik innerhalb der Saṃhitā: Jede Platzierung ist zugleich physischer Akt und kosmologische Rekonstitution und gewährleistet, dass die Opfergabe des Opferherrn die Götter entlang eines korrekt wieder zusammengesetzten Universums erreicht.
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