
Agnicayana / Soma-sacrifice interface: construction and consecration of the fire-altar (uttaravedi) with its ancillary offerings, especially the Pravargya–Upasad–Dīkṣā continuum as it feeds into the Soma-yāga.
Kṛṣṇa-Yajurveda (Taittirīya Saṃhitā) 4.3 gehört zur dichten Ritualprosa, die Altartechnik mit der Soma-Liturgie integriert. Das Kapitel erläutert, wie der geweihte Körper des Opferherrn, die erhitzten und etablierten Feuer sowie der vermessene Altarraum durch Mantra und Handlung wechselseitig homolog gemacht werden. Behandelt wird der Übergang von vorbereitenden Riten (dīkṣā/upasad; Erwärmungs- und Kräftigungsmotive vom pravargya-Typ) zum stabilisierten Opferfeld (uttaravedi und Agni-Setzungen), wobei korrekte Sequenzierung, metrische Entsprechungen und die Zuteilung der Opfergaben an die Gottheiten, die das Ritual „tragen“ (Agni, Soma, Savitṛ, die Ādityas, die Aśvins und Viṣṇu als Schritt/Maß), hervorgehoben werden. Der charakteristische Stil des Textes — kurze injunktive Klauseln, gepaart mit Mantra-Zitaten — konstruiert eine rituelle Epistemologie: Wirksamkeit entsteht aus exakter Platzierung, exakter Rede und exakter Äquivalenz zwischen kosmischer Ordnung (ṛta) und der Geometrie des Altars. So fungiert TS 4.3 als Scharnierkapitel, das materielle Konstruktion mit opferlicher Temporalität und dem erneuerten Status des Opferherrn verbindet.
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