
Darśa–Pūrṇamāsa (New- and Full-Moon sacrifices) within the Prakṛti (model) Iṣṭi cycle; ancillary prayājas/anuyājas and the handling of ājya, puroḍāśa, and offering-formulas that standardize later iṣṭis.
Kṛṣṇa-Yajurveda (Taittirīya Saṃhitā) 1.6 setzt die Konstruktion der Prakṛti-Iṣṭi fort, des paradigmatischen Musters, aus dem spätere iṣṭis abgeleitet werden. Das Kapitel konsolidiert die liturgische Grammatik des Opferns: die Bereitung und Konsekration von ājya, die Abfolge der einleitenden und abschließenden Oblationen (prayājas und anuyājas) sowie die Stabilisierung der Rollen von Hotṛ und Adhvaryu durch eng gekoppelte yajus–ṛc-Koordination. Hervorgehoben wird die Logik der „richtigen Ordnung“ (krama) als Opfer-Epistemologie: Reinheit entsteht nicht nur durch Substanzen (Ghee, Opferkuchen, Feuer), sondern durch regulierte Übergänge — Annäherung, Einladung, Darbringung und Entlassung —, die jeweils durch formelhafte Rede markiert sind. Die Mantras artikulieren Agni als den Mund der Götter und das Opfer als ein sich selbst reproduzierendes System, in dem jede Oblation zugleich einen Schritt vollendet und den nächsten autorisiert. So fungiert dieses prapāṭhaka als prozedurales und theologisches Scharnier zwischen materieller Vorbereitung und der vollständig ausgeführten iṣṭi-Performance.
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