
Darśa–Pūrṇamāsa (new- and full-moon iṣṭi) within the Śrauta agnihotra/adhvaryu cycle; specifically the preparatory and offering-sequence materials that standardize the Adhvaryu’s actions (saṃskāras of implements, arrangement of fires/altars, and the core oblation-formulas) leading into the monthly iṣṭi performance.
Kṛṣṇa-Yajurveda 1.4 setzt den programmatischen Aufbau der Liturgie des Adhvaryu für die Darśa–Pūrṇamāsa-iṣṭi fort und integriert Handlungsanweisungen mit mantraischer Rede im charakteristischen Idiom des „Prosa-yajus“. Das Kapitel konsolidiert die Logik, durch die rituelle Wirksamkeit erzeugt wird: (i) Weihe und funktionale Differenzierung von Geräten und Räumen, (ii) kontrollierte Übergänge zwischen profaner Handhabung und sakralem Einsatz sowie (iii) die verbale „Versiegelung“ jedes Aktes durch yajus-Formeln, die kosmische Entsprechungen auf den Ritus abbilden. Die Textur des Prapāṭhaka ist pädagogisch—mit Wiederholung zentraler Syntagmen und prozeduraler Signale—und zugleich theologisch, indem das Opfer als regulierter Austausch erscheint, in dem Agni vermittelt, die Gaben „tauglich gemacht“ (saṃskṛta) werden und der Wohlstand des Opferherrn rituell hergestellt wird. Damit exemplifiziert es die schwarz-yajurvedische Verschmelzung von brāhmaṇaartiger Begründung mit operativer Liturgie und rückt die Rolle des Adhvaryu als technischen und semantischen Kontrolleur des Rituals in den Vordergrund.
Anuvakas for this prapathaka are loading. Please check back soon.