
Darśa–Pūrṇamāsa (New- and Full-Moon sacrifices) within the Śrauta Agnihotra/Āhavanīya establishment stream; opening of the Kṛṣṇa Yajurveda Taittirīya Saṃhitā’s iṣṭi-cycle with the preliminary consecratory and ordering acts (saṃskāras) for the monthly offerings.
Prapāṭhaka 1.1 eröffnet das iṣṭi-Material der Taittirīya-Saṃhitā, indem es den Opferherrn und seine Feuer in die normative Grammatik des Darśa–Pūrṇamāsa-Zyklus einordnet. Das Kapitel fungiert als programmatische Schwelle: Durch mantrische Identifikationen bestimmt es das Opfersubjekt (yajamāna), die Offizianten und den Ritualraum und bindet häusliche, kosmische und soziale Ordnungen zusammen. Seine Mantras und Prosa-yajus begründen die Logik des „Setzens/Platzierens“ (adhi/ni-dhā), des „Konsekrierens, Zurüstens“ (saṃskṛ) und des „Tauglich-Machens, Anfügens“ (yuj) von Geräten, Opfergaben und Feuern, damit die folgenden iṣṭis ohne rituellen Fehler vollzogen werden können. Der für die Kṛṣṇa-Yajurveda typische Stil — die Verschränkung von Mantra und brāhmaṇa-artiger Erklärung — rahmt den Ritus als kontrollierte Transformation: Rohstoffe werden zu Opfergaben, und Opfergaben werden zum Medium der Reziprozität mit den Gottheiten. So setzt das Kapitel die hermeneutische Vorlage für spätere prapāṭhakas: Ritualhandeln ist wirksam, weil es zugleich eine physische Abfolge und ein Netz symbolischer Korrespondenzen ist.
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